Kein Traumlos für Pallavolo

Kreuzlingen ist das einzig verbliebene NLB-Team im Cup. Mit einem 3:1 gegen Voléro Zürich erreichte es den Viertelfinal und hoffte auf einen Grossen der NLA: Nun kommt Laufenburg.

Merken
Drucken
Teilen

VOLLEYBALL. Die Vorzeichen für ein Weiterkommen im Cup waren durchwachsen: Die Pallavolos mussten in der Meisterschaft eine weitere herbe 0:3-Niederlage bei Lunkhofen einstecken. «Wir hätten die Playoffs der Meisterschaft aus eigener Kraft erreichen können, doch es klappte irgendwie gar nichts», gab Captain Adrian Bär enttäuscht zu Protokoll.

«Am Ende einer Qualifikation, in welcher wir ständig vorne mitkämpften, stehen wir nun am unglücklichsten Ort.» Gemeint ist der vierte Tabellenplatz, welcher nicht mehr für die Aufstiegsspiele berechtigt. Nun heisst es für die Pallavolos, ab dem 14. Januar des neuen Jahres gegen den Abstieg zu kämpfen. «Aber wir haben eine komfortable Ausgangslage, gehen als Führende in die Playouts und kennen alle Gegner relativ gut», zeigt sich Bär optimistisch.

Mit der Niederlage im Hinterkopf gingen die Pallavolos am Folgetag in das Cup-Spiel gegen Ligakonkurrent Voléro. «Wir reagierten fast immer sehr gut auf Niederlagen und zeigten dann sehr gute Leistungen», so Bär. Dies bestätigten die Pallavolos auch diesmal mit dem 3:1. Zürich, welches in der Meisterschaft den Sprung in die Aufstiegsrunde geschafft hat, aber erfolglos aus beiden Partien gegen die Grenzstädter gehen musste, bekundete einmal mehr vor allem in der Serviceannahme Mühe. Den Thurgauern gelang fast alles, die Spieler agierten auf einem hohen Niveau.

Kreuzlingen musste auf einige Spieler verzichten, profitierte aber von einem breiten, sich ergänzenden Kader und konnte so die Lücken nahtlos schliessen. (oc)