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KAUFRAUSCH: Titelfavoriten aus Manchester und London

Die englische Premier League schwimmt mehr im Geld denn je. Dank der lukrativen TV-Verträge rüsteten die 20 Vereine ihre Kader für rund 1,2 Milliarden Pfund auf. Die Favoriten auf den Meistertitel bleiben aber die gleichen.

Zwischen 2016 und 2019 erhält die umsatzstärkste Liga der Welt weit über acht Milliarden Pfund für die Fernsehrechte in Grossbritannien und im Ausland. Entsprechend üppig partizipieren die englischen Vereine. Premier-League-Meister Chelsea spülte der Meistertitel 150,9 Millionen in die Clubkasse, selbst Absteiger Sunderland erhielt noch 93,5 Millionen. Am meisten Geld für Transfers gaben die beiden Clubs aus Manchester aus: City-Trainer Pep Guardiola möbelte die Defensive inklusive Goalieposten massiv auf. Der spanische Coach setzt neuerdings auf eine Dreierabwehr, die ohnehin stark besetzte Offensive wurde mit Monacos Bernardo Silva ergänzt.

Tottenham noch ohne Neuzugang

Wie Guardiola geht auch United- Trainer José Mourinho in seine zweite Saison. Nun wird das Argument «Übergangsjahr» nicht mehr zählen. Wie Guardiola hat auch Mourinho kräftig investiert. Unter anderem kam der belgische Stürmer Romelu Lukaku von Everton. Bei Titelverteidiger Chelsea setzt Trainer Antonio Conte im Sturm nicht mehr auf Diego Costa, sondern auf Neuzugang Alvaro Morata.

Konkurrenz dürften die Clubs aus Manchester primär aus London zu erwarten haben. Der Kern des zweitklassierten Tottenham blieb mit Ausnahme von Rechtsverteidiger Kyle Walker beisammen – er wechselte zu Manchester City. Neuzuzüge fehlen bislang im Kader von Tottenham.Arsenal steigt in seine 21. Saison unter Trainer Arsène Wenger. Allerdings wird der Club erstmals unter dem Elsässer nicht in der Champions League vertreten sein. Die Mannschaft wurde nur punktuell, dafür clever verstärkt. Der ablösefrei geholte Innenverteidiger Sead Kolasinac und Stürmer Alexandre Lacazette, der Topskorer der letzten Ligue-1-Saison, sind geschickte Transfers für das Team um Granit Xhaka. Wie die Londoner Clubs hat sich auch Liverpool nicht am Wettrüsten beteiligt. Mit dem einstigen Basler Flügel Mohamed Salah kam dennoch ein Hochkaräter. Entsprechend versucht Liverpool, mit einer eingespielten Equipe den nächsten Schritt zu machen.

Das Team von Trainer Jürgen Klopp wird seinen Platz in den Top vier unter anderem gegen Lokalrivale Everton, das mindestens 86 Millionen Pfund in neue Spieler – unter anderem Wayne Rooney – investiert hat, verteidigen müssen. (sda)

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