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Kalte Dusche für Volley Amriswil

Die erste Final-Begegnung mit Lausanne verlieren die Oberthurgauer zu Hause mit 0:3. Die Chance zur Korrektur haben sie am Sonntag um 14 Uhr am Genfersee.
Bernhard Windler
Matevû Kamnik Volley Amriswil (Blau) gegen 5 Radisa Stevanovic Lausanne UC, 1. Spiel Playoff Final in der Sporthalle Tellenfeld Amriswil. (Bild: Mario Gaccioli)

Matevû Kamnik Volley Amriswil (Blau) gegen 5 Radisa Stevanovic Lausanne UC, 1. Spiel Playoff Final in der Sporthalle Tellenfeld Amriswil. (Bild: Mario Gaccioli)

In einer nervösen Auftaktpartie der Best-of-5-Serie waren die Lausanner beim Aufschlag und in der Annahme deutlich besser. Die vermeintlichen Schwachpunkte in der Mitte und auf der zweiten Aussenposition entpuppten sich bei Amriswils Gegner als überraschende Stärken.

Der Auftakt gelang den leicht favorisierten Thurgauern gut. Bis zum 10:6 knüpften sie dort an, wo sie am Samstag in Luzern aufgehört hatten. Beim zweiten Halbfinalspiel war Ewoud Gommans zum besten Akteur gewählt worden; diesmal stand er am Anfang des Umschwungs. Einen fast unverteidigten Rückraumangriff aus der Mitte setzte der Holländer ins Aus. Ein Ball später die exakt gleiche Situation – und wieder ein Fehler. Aus dem 10:6 war ein 10:10 geworden.

Jetzt wogte das Spiel hin und her, wobei die Waadtländer in den wichtigen Punkten das Glück auf ihre Seite zwangen. Die Amriswiler Verteidigung konzentrierte sich in ihren Abwehrversuchen auf die vermeintlich stärksten Angreifer Jonas Kvalen und Adrien Prével, wodurch der andere Aussenangreifer, der Deutsche Björn Höhne, häufig ideale Abschlussmöglichkeiten bekam und sie auch nutzte. Fünf Service-Asse deckten zudem die Annahmeschwäche bei den Amriswilern gnadenlos auf. Mit dem 21:25 waren die Einheimischen noch gut bedient.

Ein zweiter Satz zum Vergessen

Auch im zweiten Satz lagen die Spieler von Coach Marko Klok bald mit vier Punkten im Rückstand. Ein Zwischenspurt zu Satzmitte brachte sie zwar nochmals bis auf einen Punkt heran, aber die genauen Flatteraufschläge von Karim Zerika machten aus dem 12:13 ein 12:19. Klok wechselte in der Folge Dominik Fort für Gommans ein, doch auch diese Massnahme hatte keinen Einfluss mehr auf den Satzausgang: 18:25 das brutale Verdikt. Der dritte Satz brachte das beste Volleyball des Spiels. 9:7 führten die Amriswiler, ehe das Resultat zu Satzmitte nur harzig nach oben kroch. Bis zum 15:16 entwickelte sich ein lupenreines Sideout-Spiel, ehe Lausanne bei Aufschlag Prével und Stevanovic je einen Punkt stehlen konnte. Doch auf das 16:19 reagierte Amriswil mit grosser Moral und ging mit 22:20 in Führung. Bei 24:23 stand ein Amriswiler Satzball an, doch nachdem Thomas Zass geblockt worden war, Thomas Brändli einen Ball ins Out gehämmert und Zass es ihm gleichgetan hatte, ging auch der dritte Durchgang mit 26:24 an Lausanne UC.

Am Sonntag um 14.00 Uhr steht das zweite Spiel der Playoff-Finalserie an. Lausanne empfängt Volley Amriswil in der Halle in Dorigny auf dem Universitätsgelände. Der vorgesehene Fancar fährt aufgrund zu weniger Anmeldungen nicht. Trotzdem hoffen die Thurgauer auf Support am Genfersee.

Amriswil – Lausanne 0:3 (21:25, 18:25, 24:26)

Tellenfeld – 1029 Zuschauer – SR Kälin/Hefti.
Startformation Amriswil: Djokic, Brändli, Zass, Gommans, Kamnik, Howatson, Daniel (Libero).
Startformation Lausanne: Prével, Stevanovic, Kvalen, ­Höhne, Zerika, Chevallier, Del Valle (Libero).
2. Runde: Sonntag, 14.00 Uhr, Lausanne - Amriswil.

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