Kaj Stokholm überzeugt bei seinem Début

Der Thurgauer Handballtorhüter Kaj Stokholm kam am Mittwochabend in Stäfa zu seinem ersten Einsatz für die Kadetten Schaffhausen in der Nationalliga A. Der 20jährige Sohn des Frauenfelder Stadtpräsidenten Anders Stokholm zeigte mit neun Paraden eine eindrückliche Leistung.

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Kaj Stokholm Handballtorhüter (Bild: pd/Michael Kessler)

Kaj Stokholm Handballtorhüter (Bild: pd/Michael Kessler)

Der Thurgauer Handballtorhüter Kaj Stokholm kam am Mittwochabend in Stäfa zu seinem ersten Einsatz für die Kadetten Schaffhausen in der Nationalliga A. Der 20jährige Sohn des Frauenfelder Stadtpräsidenten Anders Stokholm zeigte mit neun Paraden eine eindrückliche Leistung.

Herr Stokholm, wie war es für Sie, zum erstenmal in der Nationalliga A im Einsatz zu stehen?

Es war schon speziell, denn ich habe jahrelang auf dieses Ziel hingearbeitet. Und am Mittwochabend war es nun endlich so weit.

Waren Sie nervös, kurz bevor Sie aufs Spielfeld gelaufen sind?

Die Nervosität hielt sich ziemlich in Grenzen. Ich war vielleicht etwas aufgeregt, aber das ist ja normal.

Mit neun Paraden zeigten Sie eine überzeugende Leistung in Ihrem ersten NLA-Spiel. Waren Sie selber von dieser guten Leistung überrascht?

Ich hoffte natürlich, dass ich eine gute Leistung abliefern kann. Jetzt bin ich dementsprechend froh, dass es geklappt hat. Es war natürlich auch wichtig, bei meinen Mitspielern Vertrauen zu gewinnen. Und ich möchte allgemein bei den Nationalliga-A-Clubs einen möglichst guten Eindruck hinterlassen.

Sie hoffen also, möglichst bald von einem anderen NLA-Club verpflichtet zu werden?

Ich denke, dass ich in näherer Zukunft in Schaffhausen bleibe, wo ich hauptsächlich noch für die NLB-Mannschaft Kadetten Espoirs spiele. In Schaffhausen habe ich ja auch das ganze Förderungsprogramm durchlaufen. Mit Handball begonnen habe ich ursprünglich in Kaltenbach, wo ich dann auch bei den U15- und U17-Junioren spielte. Albin Alili, der am Mittwoch in Stäfa ebenfalls für Schaffhausen im Einsatz stand, spielte bereits in Kaltenbach mit mir Handball. Er zeigt bis jetzt auch eine sehr gute Saison.

Welche Ziele im Handball haben Sie sich für die nächsten Paar Jahre gesteckt?

In dieser Saison spiele ich sicher noch für die Espoirs in der Nationalliga B. Ich möchte einfach weiterhin solide Leistungen zeigen und mich dann langsam in der Nationalliga A etablieren, so dass ich in der höchsten Liga irgendwann einmal Stammtorhüter sein kann. Aber schauen wir mal, wie weit ich komme.

Was machen Sie, wenn Sie nicht in der Halle sind?

Ich habe im Sommer die Kantonsschule abgeschlossen und mache jetzt ein einjähriges Praktikum bei der Post in Beringen. Danach möchte ich voraussichtlich Betriebswirtschaft studieren. (rar)

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