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Jüngstes Farmteam ist auf Kurs

Die Halbzeit-Bilanz fällt positiv aus: Das Farmteam EVZ Academy liegt in der Swiss League auf einem Playoff-Rang. Es soll zu einem Eckpfeiler für künftige Erfolge der ersten Mannschaft werden.
Daniel Gerber
Academy-Stürmer Fabio Kläy (vorne) enteilt im Spiel gegen die GCK Lions seinem Gegenspieler. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 24. November 2018))

Academy-Stürmer Fabio Kläy (vorne) enteilt im Spiel gegen die GCK Lions seinem Gegenspieler. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 24. November 2018))

Normalerweise kennen Farmteams in der Swiss League die Playoffs nur vom Hörensagen. Denn um dieses Ziel zu erreichen, muss mindestens eine Profi-Mannschaft unter den Strich gedrängt werden. Der EVZ Academy ist dies im vergangenen Frühjahr gelungen. Und auch jetzt – zur Halbzeit der Qualifikation – liegen die jungen Zentralschweizer auf einem Playoff-Platz (8. Rang).

In der ersten Saison (2016/17) erarbeitete sich die Mannschaft den 9. Rang, vor den beiden anderen Farmteams GCK Lions und Ticino Rockets. In der zweiten Saison konnte sie den EHC Winterthur hinter sich lassen. Auch aktuell liegen die Zürcher hinter den Zugern. Mit 19,61 Jahren stellt die EVZ Academy das mit Abstand jüngste Team der Swiss League, gefolgt von den beiden anderen Farmteams Ticino Rockets (21,19) und den GCK Lions (21,61). Mit den ältesten Mannschaften ins Rennen gehen der EHC Olten (26,21) und der EHC Kloten (26,14). Doch Academy-Headcoach Jason O’Leary betont: «Es geht nicht um das Alter.» Es gehe darum, mit Charakter aufs Eis zu gehen und zu liefern. «Ich suche nicht nach Ausreden wegen des jungen Teams, sondern nach Lösungen.» Und dies mit Erfolg: Erstmals gelang es der Academy, im Cup eine Runde weiterzukommen: Sie bezwang Langenthal, Swiss-League-Meister 2012 und 2017, in der Verlängerung.

«Die Playoffs sind das Ziel», blickt EVZ- Sportchef Reto Kläy nach vorne. Er sagt aber auch: «Gleichzeitig das Team in einer professionellen Liga zu formen und Punkte zu holen, ist ein Spagat.» Man sehe sehr gute Spiele «und andere, wo eine gewisse Unerfahrenheit zu sehen ist». Insgesamt sei eine Konstanz zu sehen, obschon das Team viele Veränderungen erlebt, durch Spieler, die in die National League geholt werden, oder solche, die aus dem Nachwuchs hochkommen.

Fünf Spieler im U20-Nationalteam

«Die Spieler machen einen tollen Job, und die Zusammenarbeit mit den anderen Teams läuft gut», lobt auch O’Leary. Es sei immer toll, wenn ein junger Spieler zu Einsätzen in der ersten Mannschaft komme oder in die U20-Nationalmannschaft berufen werde. «Gerade sind fünf Akteure in der U20. Diese fehlen dann natürlich in der Meisterschaft, aber letztlich ist es eine positive Entwicklung.»

Obwohl das Farmteam erst im dritten Jahr in der Swiss League vertreten ist, wächst die Anzahl der Früchte, die geerntet werden können. Kläy: «Wenn sich beim EVZ einer verletzt, können wir dies durch einen jungen Spieler aus der Academy kompensieren.» Punkte würden so kaum eingebüsst, «das gibt eine Tiefensicherheit».

Der erste Jahrgang der Zuger Hockey Academy schloss im Sommer ab. «Fast alle dieser Spieler sind jetzt mindestens in der Swiss League», sagt Kläy. Spieler wie Sven Leuenberger oder Yannick Zehnder konnten bereits in die erste Mannschaft integriert werden. Zudem ist unter anderem Tobias Geisser jetzt in Nordamerika.

Die Academy soll zu einem der Eckpfeiler für EVZ-Titel werden. «Der Sprung von den Elite-Junioren in die höchste Liga ist zu gross», erklärt Kläy. Diese Lücke konnte das Unternehmen mit dem Farmteam schliessen – mit einer Mannschaft, die um den Einzug in die Playoffs kämpft.

Rangliste: 1. La Chaux-de-Fonds 25/52. 2. Olten 24/47. 3. Langenthal 25/47. 4. Ajoie 23/45. 5. Visp 23/44. 6. Kloten 23/42. 7. Thurgau 24/35. 8. EVZ Academy 23/27. 9. GCK Lions 23/26. 10. Winterthur 23/13. 11. Biasca Ticino Rockets 24/12.

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