Joseph Beuys' «Kapital Raum»

• 1980: Beuys hat an der Biennale in Venedig die Idee zu «Das Kapital Raum 1970–1977» und sucht einen Ort für die feste Installation. Kontakt zu Urs Raussmüller. • Raussmüller will das Werk in seiner Kunsthalle InK aufbauen, die Stadt Zürich beansprucht das Areal.

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• 1980: Beuys hat an der Biennale in Venedig die Idee zu «Das Kapital Raum 1970–1977» und sucht einen Ort für die feste Installation. Kontakt zu Urs Raussmüller.

• Raussmüller will das Werk in seiner Kunsthalle InK aufbauen, die Stadt Zürich beansprucht das Areal.

• Juni 1982: Die Stadt Schaffhausen kauft die leere «Kammgarn» (Volksabstimmung), Urs und Christel Raussmüller richten darin die Hallen für Neue Kunst ein.

• April 1984: Beuys richtet die Installation in den Hallen für Neue Kunst als zweistöckige Raumskulptur ein.

• 5.5.1984: Hallen eröffnet, Beuys kann nicht dabei sein.

• 23.1.1986: Beuys stirbt.

• Seit 2004: Am Kantonsgericht Schaffhausen streiten die Stiftung für Neue Kunst in Schaffhausen und Urs Raussmüller gegen drei Kunstsammler.

• 3.3.2010: Das Gericht spricht das Eigentum an «Das Kapital» als Teil der «Sammlung Crex» den Kunstsammlern zu und räumt ihnen das Recht auf Herausgabe ein.

• 20.12.2013: Das Obergericht bestätigt das Urteil und löst bei Kunstfreunden Unverständnis aus. Die Stiftung für Neue Kunst in Schaffhausen zieht das Urteil nicht weiter, ihr droht die Überschuldung.

• 15.1.2014: «Joseph Beuys hat das Werk nach dessen Fertigstellung in den <Hallen> meiner Frau und mir überlassen», schreibt Urs Raussmüller in einem Statement.

• 3.2.2014: Das Urteil wird rechtskräftig. (dl)

www.raussmueller.org