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JOLANDA NEFF: MEIN WEG NACH RIO (3): Vom Leistungstest direkt zum Härtetest

Kaum war ich nach dem Trainingslager in Südafrika mit Sonnenschein im Gepäck in Kloten gelandet, machte ich mich tags darauf auf den Weg an den Bielersee. Im nationalen Sportzentrum in Magglingen absolviere ich seit vier Jahren zweimal jährlich verschiedene Leistungstests.

Kaum war ich nach dem Trainingslager in Südafrika mit Sonnenschein im Gepäck in Kloten gelandet, machte ich mich tags darauf auf den Weg an den Bielersee. Im nationalen Sportzentrum in Magglingen absolviere ich seit vier Jahren zweimal jährlich verschiedene Leistungstests. Jeweils Ende November vor der winterlichen Aufbauphase und drei Monate später teste ich mein Leistungsvermögen. Nebst Laktatstufen- und VO2max-Tests fahren wir einen Kapazitätstest mit dem eigenen Bike auf einem Riesenlaufband, das sich in horrende Winkel neigen kann.

Koffer umpacken in Thal

Zu den wichtigen Parametern gehört auch eine Blutmessung, mit der wir einen Blutpass führen. Gerade jetzt, wo etliche Dopingsümpfe ausgetrocknet werden, ist es wertvoll, dass wir bereits seit Jahren unsere Blutwerte aufzeichnen. Wir können belegen, dass unsere Leistungen unter konstanten Voraussetzungen zustande kommen, und so unseren kleinen Teil für einen sauberen Sport beitragen.

Nach einem kurzen Zwischenstop zu Hause in Thal zum Kofferumpacken war ich schon wieder «on the road». Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Bei den «Strade Bianche» startete ich zu meinem ersten Strassenrennen des Jahres. Mit dem italienischen Klassiker hatte ich mir gleich ein Monument des Radsports für meinen Renneinstieg ausgesucht. Auf 121 Kilometern führte uns der verwinkelte Kurs auf sieben Abschnitten mit bis zu neun Kilometern Länge über sandig-weisse Strassen – Action garantiert!

Nächste Reise geht nach Italien

Nach meinem Wintertrainingsblock im Grundlagenbereich trafen mich die heftigen Attacken der anderen Fahrerinnen mit voller Wucht. Die unbefestigten Strassenabschnitte kamen mir jedoch entgegen, und ich gab, was ich konnte. So erreichte ich das Ziel mit der ersten Verfolgergruppe knapp hinter der dreiköpfigen Spitzengruppe auf dem zwölften Rang. Das nächste Mal packe ich meinen Koffer für das World-Tour-Strassenrennen «Trofeo Binda» vom 20. März in Cittiglio, Italien. Anstatt Sonnenstrahlen würde ich dann am liebsten weitere Punkte auf dem Weg zur Olympiaqualifikation mit nach Hause nehmen.

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