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«Job erledigen wie jeder Angestellte»

Tour-gauer
Reto Hollenstein

Meine Thurgauer Kollegen Stefan Küng als Gesamtleader und der zweitbeste Schweizer Michael Albasini stehen nach der 2. Etappe der Tour de Suisse in Cham im Rampenlicht. Bei mir stand der Helferauftrag im Zentrum. Ich musste für unseren Leader Simon Spilak arbeiten. Heisst, die Trinkflaschen holen, für die Verpflegung sorgen, ihn in Position bringen und ihm Windschatten bieten. Glücklicherweise fuhren wir im Feld weit vorne, so dass wir von den Stürzen wenig mitbekamen.

In der letzten Runde hinauf zum Bergpreis musste ich abreissen lassen. Aber ich hatte meinen Auftrag auch ohne vordere Klassierung erfüllt, denn Spilak erreichte das Ziel mit der Spitze, ich in einer rund 20-köpfigen Gruppe. Was vorne lief, bekamen wir hinten nicht mehr mit. Die Etappe ging zu Ende und das war’s. Ich kenne nicht einmal meine Platzierung und den Rückstand.

So wird es bei mir weitergehen. Dass ich über mehr als drei Viertel der Distanz mithalten konnte, war für mich nach der Pause ein Erfolg. Der Aufbau muss stimmen, nicht die Klassierung. Wobei es für jeden Rennfahrer ein Aufsteller ist, wenn neben der Leistung auch die Platzierung stimmt. Aber ich bin derzeit nicht in der Position, muss also wie jeder Angestellte meinen Job erledigen. Es gibt in jeder Mannschaft eine Hierarchie.

Reto Hollenstein

sport

@thurgauerzeitung.ch

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