Jeff Saibene und ein schlagfertiger Buochser

FUSSBALL. In England, vor dem Besuch des Premier-League-Spiels zwischen Chelsea und Tottenham, erfuhr St. Gallens Trainer Jeff Saibene am eigenen Leib, wie gross das Selbstvertrauen des SC Buochs unterdessen ist.

Drucken
Teilen

FUSSBALL. In England, vor dem Besuch des Premier-League-Spiels zwischen Chelsea und Tottenham, erfuhr St. Gallens Trainer Jeff Saibene am eigenen Leib, wie gross das Selbstvertrauen des SC Buochs unterdessen ist. Saibene wurde angesprochen, der junge Mann war erfreut und sagte, im kommenden März würden sie sich wieder treffen – im Cup, denn er sei der Goalie des SC Buochs. Saibene fand, für einen Torhüter sei er doch eher klein. Samuel Blättler, der 1,80 m misst, erwiderte: «Das sagten die Berner auch.»

Saibene schmunzelt noch heute ob dieser Schlagfertigkeit des Goalies. Die Innerschweizer hatten im Cup dank eines veritablen Coups die Berner Young Boys bezwungen und nach einem Sieg gegen den 1.-Liga-Club Schötz im Achtelfinal empfangen sie nun St. Gallen.

Probleme mit der Effizienz

Mit nur zwei Punkten aus drei Heimspielen ist St. Gallen wenig berauschend in die Rückrunde gestartet. Saibene aber will diese Bilanz relativieren. Mit Ausnahme der Begegnung mit dem FC Zürich sei er mit den Auftritten seiner Mannschaft zufrieden. «Es mangelt jedoch an der Effizienz», sagt der Trainer.

Im Herbst war die Cuppartie beim Challenge-League-Club Le Mont eine Wende, in der Folge verloren die St. Galler sieben Spiele in Serie nicht mehr. Die Ostschweizer hoffen auch heute auf diesen Effekt. Gegen eine Mannschaft aus der 2. Liga interregional müssen sie gewinnen, auch wenn der Platz schwierig zu bespielen sein wird. Buochs sei ein gutes 2.-Liga-Team, sagt Saibene. «Der Sieg gegen die Young Boys war nicht glücklich, sondern verdient.»

Daniel Dziwniel vor Début

Saibene plant im Vergleich zum Heimspiel gegen die Grasshoppers einige Wechsel. Zu seinem Début kommen dürfte Neuzugang Daniel Dziwniel als linker Verteidiger. Nach zwei gelben Karten im Cup ist Albert Bunjaku gesperrt. Goran Karanovic fehlt verletzt. Entwarnung gab im gestrigen Training Dejan Janjatovic, der am vergangenen Sonntag einen Schlag auf den Kopf erhalten hatte. (pl)

Aktuelle Nachrichten