«Jeder war heute heiss»

Nachgefragt

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Auf Andres Ambühl ist stets Verlass. Der Stürmer des HC Davos, der in Paris seine 14. Weltmeisterschaft bestreitet, traf beim 3:0-Sieg gegen Weissrussland bereits zum dritten Mal an diesem Turnier. Erfolgreicher war er bislang nur 2010 in Deutschland, als ihm vier Tore gelangen.

Ihr habt zum zweiten Mal nach einer Enttäuschung eine Reaktion gezeigt. Es scheint, als könnte die Mannschaft gut mit Rückschlägen umgehen, oder?

Bis jetzt war das so. Wir hatten allerdings auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Auch gegen Slowenien und Frankreich spielten wir nicht wirklich schlecht. Die Leistung und der Einsatz stimmten.

War es einfach, sofort wieder den Fokus zu finden? Die Erholungszeit für das Spiel gegen Weissrussland war ja extrem kurz.

Ich denke schon. Es freute sich jeder, dass es nach der Partie gegen Frankreich schnell weiterging. Jeder war heiss, eine Reaktion zu zeigen. Das machten wir heute.

Wie stufen Sie ganz allgemein die bisherigen Leistungen der Schweiz ein?

Logisch hätten wir gerne zwölf und nicht nur neun Punkte auf dem Konto. Allerdings war die Spielweise über die vier Partien gesehen nicht schlecht. Wir steigerten uns aber von Spiel zu Spiel. Nun müssen wir einfach schauen, dass es nach der Pause so weitergeht. (sda)

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