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Italienerinnen beweisen am meisten Mut

Ski alpin Es war eine Veranstaltung hart am Limit im österreichischen Bad Kleinkirchheim. Nach einer kalten Nacht präsentierte sich die zuvor so weiche Franz-Klammer-Piste plötzlich wie verwandelt. Die Bedingungen verlangten Mut zum Risiko, und in dieser Hinsicht hatten Italiens Abfahrerinnen am meisten zu bieten. Für die fünftklassierte Liechtensteinerin Tina Weirather kam dies nicht überraschend: «Je eisiger und unruhiger die Piste, je besser die Italienerinnen.» Wegen Nebels im oberen Streckenteil wurde auf einer stark verkürzten Strecke mit einer Fahrzeit von nur etwas mehr als einer Minute gefahren. Die Aufgabe kam so fast einem Sprint gleich, und dennoch gewann Sofia Goggia letztlich mit 1,10 Sekunden Vorsprung auf Federica Brignone, die Siegerin vom Samstag, die in der Abfahrt noch nie über Platz zwölf hinaus gekommen war. Nadia Fanchini komplettierte das erste rein italienische Podest in einer Frauen-Abfahrt als Dritte.

Gemischt lief es den Schweizerinnen: Lara Gut konnte nicht mehr ähnlich stark auftrumpfen wie noch tags im Super-G und wurde Elfte. «Ich hatte Mühe, die Ski auf die Taillierung zu bringen und konnte die Schwünge nicht sauber ziehen», befand die Tessinerin. Für Gut sprangen Jasmine Flury und Michelle Gisin in die Bresche. In Bad Kleinkirchheim resultierte für das zeitgleiche Duo der sechste Platz, vier Zehntel fehlten zum Podium. Für Flury war es das beste Abfahrts-Ergebnis ihrer Karriere, Gisin war erst einmal – als Dritte Anfang Dezember in Lake Louise – besser klassiert gewesen. (sda)

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