IOC wehrt sich gegen Vorwürfe

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Dopingbefund Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll laut einem ARD-Bericht Dopingproben mit der verbotenen Sub­stanz Clenbuterol von mutmasslich jamaikanischen Sprintern verschwiegen und die Fälle nicht weiter verfolgt haben. Die an­geblich positiven Nachtests der Olympischen Spiele 2008 in Peking seien trotz der Clenbuterolfunde als negativ angesehen worden. Wie die «Sportschau» am Sonntag berichtete, habe die ARD im Herbst des vergangenen Jahres durch einen Hinweis aus IOC-Kreisen davon erfahren. Das IOC betont nun in einer Stellungnahme, diese Fälle – offenbar mit nur geringfügigen Clenbuterolwerten – in Übereinstimmung mit der Welt-Antidopingagentur (Wada) eingestellt zu haben.

«Keine weiteren Details über die Athleten»

«Bei der Analyse der eingelagerten Urinproben der Peking-Spiele sind vom Labor eine Anzahl von Fällen von Athleten mehrerer Länder und verschiedener Sportarten mit einem sehr geringen Level von Clenbuterol analysiert worden», hiess es in der IOC-Erklärung. Um diese unschuldigen Athleten zu schützen, könnten keine weiteren Details über sie genannt werden, hiess es in der Stellungnahme weiter. (sda)

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