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IOC hebt den Russland-Bann auf

Gnade Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Russland nach Auswertung der restlichen Dopingtests von Pyeongchang wie angekündigt begnadigt. Der Bann nach dem Staatsdopingskandal dauerte nicht einmal drei Monate und wurde in einer kurzen Mitteilung veröffentlicht. Darin bestätigte das IOC, dass die Dopingtests in Pyeongchang keine weiteren positiven Befunde von «olympischen Athleten aus Russland» ­ergeben hätten. «Wie auf der ­Exekutivsitzung am 25. Februar beschlossen, ist damit die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees automatisch und mit sofortiger Wirkung aufgehoben», hiess es in der Mitteilung. Das Olympische Komitee Russlands (ROC), das die Ergebnisse des McLaren-Reports noch immer nicht anerkannt und dem Vernehmen nach eine Strafzahlung in Höhe von 15 Millionen Dollar geleistet hat, sei per Brief über die Entscheidung informiert worden, hiess es.

Die Vereinigung der führenden Nationalen Anti-Doping-Agenturen (iNado) hatte das IOC schon für die Ankündigung kritisiert. Dies sei «ein weiterer kurzlebiger Deal», heisst es in einer Stellungnahme. Der Umgang des IOC mit dem Thema habe sich von «schlecht» zu «schlechter» entwickelt. Die Welt-Anti-­Doping-Agentur begegnete dem IOC-Kurs ebenfalls mit Skepsis. Es müsse «klargestellt werden, dass die russische Anti-Doping-Agentur Rusada weiterhin nicht den Welt-Anti-Doping-Kodex ­erfüllt». (sid)

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