IOC entscheidet über Doppelvergabe

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Olympia Erstmals seit 100 Jahren will das Internationale Olympische Komitee (IOC) wieder zwei Sommerspiele auf einmal vergeben. Die Austragungsorte 2024 und 2028 sollen am 13. September im Block bestimmt werden. Kandidaten sind Paris und Los Angeles. Die IOC-Vollversammlung in Lausanne muss heute zustimmen.

Paris und Los Angeles waren ursprünglich nur für die Austragung 2024 angetreten. Doch das IOC will in Zeiten zurückhaltender Bewerber keines der wichtigen Länder vergraulen – und deshalb dem Verlierer die Spiele 2028 geben. «Wir stehen vor interessanten Tagen, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden», sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Alle gehen von einer breiten Zustimmung aus, nachdem die IOC-Exekutive den Vorschlag am 9. Juni eingebracht hat. «

Mehr Spannung verspricht die Frage, wer denn die Spiele 2024 bekommt und wer sich mit dem Trostpflaster 2028 begnügen muss. Nach Vorstellung von IOC-Präsident Bach sollen beide Städte selbst Gespräche über die Verteilung führen. Blieben die Gespräche ergebnislos, würde dies das IOC allerdings vor Probleme stellen. Dann käme es wohl doch zur Kampfabstimmung mit einem «Verlierer». (sid)