Inline-Nationalteam muss über sich hinauswachsen

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Inline-Hockey Eine EM-Me­daille ist das Ziel des Schweizer ­Nationalteams der Frauen diese Woche in Boskovice. Doch die Konkurrenz in der tschechischen Stadt nördlich von Brünn ist einiges stärker als vor zwei Jahren beim Bronzegewinn.

Das Frauen-Inline-Nationalteam ist eng mit dem Thurgau, respektive dem SC Weinfelden, verbunden. Neun von 14 Spielerinnen im Kader von Nationaltrainer Daniel Zbinden – auch er ein früherer Weinfelder – gehö­ren dem Meisterschaftszweiten IHC Thurgau an. Die meisten von ihnen spielen im Ladies-Team des SC Weinfelden Eishockey, allen voran Assistenzcaptain Rahel Michielin, die nach einem Übersee-Jahr zurück in Weinfelden ist.

Nebst Michielin haben auch Natascha Brunner (neu Reinach), Stephanie Lehner (neu Langenthal), Nadja Dierauer, Florence Schindler und Natascha Stejskal Weinfelder Wurzeln, währenddem Torhüterin Larissa Friant, Captain Jennifer Barmettler und Stefanie Barmettler nur die Inline-Meisterschaft mit Thurgau bestritten haben. Die Weinfel­derinnen Seraina Hablützel und Isabelle Hugentobler, langjährige Teamstützen, sind aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Trotz einer Bronzemedaille vor zwei Jahren an der EM und dem beachtlichen neunten Rang an der WM 2016 gehört das Schweizer Team in Boskovice nur zu den Aussenseitern. Nimmt man die aktuelle Weltrangliste als Massstab, liegt die Schweiz in ihrer Gruppe hinter Tschechien, Frankreich, Italien, Finnland und vor Schweden und Lettland lediglich auf Rang fünf. Deshalb ist für Coach Zbinden klar: «Wollen wir wieder eine Medaille gewinnen, müssen wir über uns hinauswachsen.» Michielin, eine der ­erfahrensten Spielerinnen im Team, sagt trotzdem: «Eine Medaille bleibt unser Ziel.» Das Programm ist mit sechs Spielen in fünf Tagen happig. (mon)