Ineffiziente Thurgauer unterliegen klar

Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen kassiert Hockey Thurgau beim NLB-Tabellenletzten GCK Lions eine empfindliche 6:0-Niederlage. Für die mit fünf NLA-Spielern antretenden Zürcher ist es der zweite Erfolg hintereinander nach zuvor zwölf Niederlagen.

Markus Rutishauser
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EISHOCKEY. Das Team von Headcoach Christian Weber blieb gestern in Küsnacht erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg. Den Unterschied machten die Spezialsituationen. Während die GCK Lions die Entscheidung mit zwei Powerplaytoren im Mitteldrittel vom 2:0 zum 4:0 herbeiführten, blieb Thurgau in vier Anläufen nicht nur erfolglos, sondern praktisch ohne Chancen. Der Auftritt der Ostschweizer war in fast allen Belangen eine missglückte Generalprobe für das Heimspiel gegen den Ligakrösus Olten vom nächsten Samstag, um 17.30 Uhr, in der Weinfelder Güttingersreuti.

Die zuletzt auswärts zweimal erfolgreichen Ostschweizer waren dabei zu Beginn noch spielbestimmend. Das 1:0 von Tim Ulmann in der siebten Minute fiel praktisch aus dem Nichts und war der erste gefährliche Zürcher Torschuss überhaupt. In der Folge glichen sich die Spielanteile aus.

Heftige Reaktion unbelohnt

Im Mitteldrittel erwischten die Thurgauer einen Fehlstart. Die Gastgeber prüften Dominic Nyffeler bereits zuvor zweimal, ehe seine Vorderleute einen Wechsel zur Unzeit praktizierten, den Jari Allevi mit dem 2:0 bestrafte. Vier Minuten später hiess es bereits 3:0, als Verteidiger Kevin Kühni auf der Strafbank sass. Die Thurgauer reagierten zwar heftig, weil aber Daniel Eigenmann aus drei Metern zu hoch zielte, wurden diese Bemühungen nicht belohnt. Im Gegenteil: Während Kühni erneut auf der Strafbank sass, kassierte Thurgau in der 35. Minute das 4:0 durch Dominik Diem.

Shutout für NLA-Keeper

Das Schlussdrittel verkam zur Pflichtübung für beide Teams. Bei Thurgau bekam Ersatztorhüter Nicola Aeberhard eine Bewährungschance. Gerade als sein Team eine weitere Strafe überstanden hatte, musste auch er sich vom Topskorer Kris Foucault bezwingen lassen. Beim 5:0 in der 48. Minute blieb es bis rund zweieinhalb Minuten vor Schluss, ehe Roger Karrer den Endstand bewerkstelligte. Den Ostschweizern gelang nicht einmal mehr der Ehrentreffer.

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