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In allen Belangen unterlegen

Handball Für St. Otmar ist der Cup vorbei, bevor die Meisterschaft begonnen hat. Die St. Galler verlieren den Sechzehntelfinal gegen Bern Muri zu Hause mit 20:29. An diesem deutlichen Verdikt konnten auch die Neuzugänge Amadeus Hedin und Max Höning nichts ändern. Die ersten vier Angriffe endeten mit drei unerzwungenen Fehlern dieser beiden. Den schlechten Start konnten die Ostschweizer nicht mehr wettmachen und sie lagen nach 20 Minuten bereits mit 4:11 im Hintertreffen.

In der Verteidigung fehlte die letzte Konsequenz, so dass die Gäste aus Bern ein ums andere Mal die löchrige Abwehr ausspielten und ihre Tore erzielten. In der Offensive wirkten die St. Galler ideenlos und machten zu viele Fehler, welche die Berner durch schnelle Angriffsauslösungen in Tore ummünzten. St. Otmar kam einzig durch Zufälle zu Treffern. Wenn es die Berner Verteidigung einmal überwand, stand in deren Tor Dragan Marjanac, der insgesamt 21 Paraden zeigte. Aufgrund dieser Tatsachen lag Otmar zur Pause mit 10:17 in Rücklage.

Keine Steigerung nach dem Seitenwechsel

Die zweite Halbzeit brachte keine Besserung. Zwar konnten die Ostschweizer das Geschehen etwas ausgeglichener gestalten. Dies lag jedoch nicht an einer Leistungssteigerung, sondern am Gegner. Bern Muri schaltete einen Gang zurück und spielte mit der zweiten Garde, stellte den Einzug in den Achtelfinal aber problemlos sicher. St. Otmar beklagte weiterhin eine mangelnde Chancenauswertung und machte zu viele Fehler. Trainer Predrag Borkovic suchte hinterher eine Erklärung: «Wir haben eine junge Mannschaft und neue Spieler. Es fehlte die Sicherheit und wir haben in der Offensive zu viele Fehlentscheidungen getroffen.»

Der Klassenunterschied – wie er in Cupspielen vielfach vorhanden ist – war auch zwischen den NLA-Vereinen auszumachen. Will St. Otmar in der am Mittwoch beginnenden Meisterschaft nicht direkt Richtung Abstiegsrunde schlittern, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Sarina Bischoff

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