Immer wieder fordern sie die Besten heraus

Morgen findet im Athletik Zentrum St. Gallen das Olma-Radballturnier statt. Zum fünftenmal dabei sind Matias Klarer und Martin Kümin vom Radballclub St. Gallen. Sie versuchen sich gegen ehemalige und aktuelle Weltmeister. Den Sieg werden wohl letztere unter sich ausmachen.

Andy Sager
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Die St. Galler Martin Kümin (links) und Matias Klarer. (Bild: Ralph Ribi)

Die St. Galler Martin Kümin (links) und Matias Klarer. (Bild: Ralph Ribi)

RADBALL. Erst seit einigen Jahren ist das Olma-Radballturnier in St. Gallen ein Weltcup-Anlass. Und dass es in diesem Jahr nicht während der Messe stattfindet, liegt an diesem Status. Der Wettkampfkalender des Weltcups erlaubt keine Durchführung zu Olma-Zeiten. Doch auch so führt das Turnier eine Tradition fort. Es hat eine lange Geschichte, erlebt morgen die 65. Auflage. Seit mehreren Jahren dabei ist auch das Duo Matias Klarer und Martin Kümin. Die beiden Spieler des Radballclub St. Gallen nehmen dieses Jahr zum fünftenmal in Folge teil. Sie profitieren von einer Wild Card, die ihr Club als Organisator des Turniers erhält. Interne Konkurrenz um die Teilnahme haben sie kaum. «Es gibt noch ein Team auf gleichem Niveau. Doch die beiden sind älter und haben kein Interesse», sagt Klarer.

Verkehrte Ausgangslage

In seinem Club ragt das Duo also heraus. Doch beim Turnier morgen wird es ihm anders ergehen. Die St. Galler zählen zu den Aussenseitern. In den vergangenen Jahren schafften sie es zweimal auf den achten und zweimal auf den neunten Platz. Dieses Jahr wollen sie «um den siebten Platz mitspielen», sagt Klarer. «Doch das wird schon schwierig.» Denn die Konkurrenz ist gross. Die hinteren Plätze werden wohl die Teilnehmer aus Cronenburg, Dorlisheim, Gent und St. Gallen unter sich ausmachen. «Das Niveau dieser vier Teams ist etwa ähnlich», sagt Lokalmatador Klarer.

Die Favoriten am Olma-Turnier dürften denn ebenfalls eine Klasse für sich sein. Die ehemaligen Weltmeister aus Winterthur und aus dem tschechischen Svitavka, die Schweizer Cupsieger aus Altdorf sowie die aktuellen Weltmeister aus dem deutschen Gärtringen zählen zu den Favoriten. Diese Gruppe wird durch das Team aus Höchst ergänzt: «Das vorarlbergische Duo ist zurzeit in absoluter Topform.» Diese fünf Teams werden die Gruppensiege wohl unter sich ausmachen. Die Altdorfer Roman Schneider und Dominik Planzer konnten sich bei den vergangenen drei Austragungen den Sieg sichern. Doch die anderen Teams werden ihr Bestes versuchen, diese Serie zu durchbrechen und einen vierten Erfolg der Innerschweizer zu verhindern. «Einen Favoriten auszumachen ist extrem schwierig», sagt denn auch Klarer.

Spannung garantiert

Unterhaltsame Spiele werden demnach mit Sicherheit geboten, wenn morgen ab 12 Uhr im Athletik Zentrum die Vorrundenspiele der zwei Gruppen stattfinden. Der Gruppenerste und der Gruppenzweite ziehen jeweils in die Halbfinals ein. Diese folgen am Abend ab 19.30 Uhr zusammen mit den Plazierungsspielen.

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