Im Spiel eins nach Saibene erreicht St. Gallen ein 0:0

FUSSBALL. Brisant war das gestrige Testspiel des FC St. Gallen gegen den SC Freiburg nicht – dennoch hatte es fast historischen Charakter. Nach viereinhalb Jahren und gegen 200 Spielen stand erstmals nicht Trainer Jeff Saibene an der Seitenlinie.

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FUSSBALL. Brisant war das gestrige Testspiel des FC St. Gallen gegen den SC Freiburg nicht – dennoch hatte es fast historischen Charakter. Nach viereinhalb Jahren und gegen 200 Spielen stand erstmals nicht Trainer Jeff Saibene an der Seitenlinie. In Radolfzell übernahm Interimstrainer Daniel Tarone. Er feierte einen gelungenen Einstand gegen das Team aus der zweiten Bundesliga. Im unterhaltsamen Spiel fehlten nur die Tore.

Sieben Neue nach der Pause

Dafür gab es mehrere Aluminiumtreffer: Dzengis Cavusevic traf bereits in der 5. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern die Latte, eine halbe Stunde später den Aussenpfosten. In der zweiten Halbzeit – Tarone hatte sieben Neue ins Spiel gebracht – glichen die Freiburger diese Statistik aus. Nicolas Höflers Ball aus 18 Metern prallte zuerst an den rechten, dann an den linken Pfosten.

Improvisierter Auftritt

Tarone war mit dem Auftritt, bei dem er «aufgrund vieler Absenzen improvisieren musste», zufrieden. Man habe sich gegen einen starken Gegner viele Torchancen herausgespielt. Bei St. Gallen fehlten die Nationalspieler Mario Mutsch, Edgar Salli sowie Martin Angha und Roy Gelmi. Zum Début kamen der 20jährige Shpetim Sulejmani, der im Sommer vom Bochumer zum St. Galler Nachwuchs wechselte, sowie der 18jährige Simon Rohrbach, ebenfalls aus dem St. Galler Nachwuchsteam. (rst)