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Im eigenen Dojo noch unbezwungen

Seit 2009 stellt der Judoclub Weinfelden wieder eine Wettkampf-Mannschaft. Diese schaffte problemlos den Durchmarsch in die Nationalliga B. Heute Samstag starten die Weinfelder Judokas in die Meisterschaft.
Andi Ditaranto
Eine Macht im eigenen Dojo: Mitglieder der Weinfelder NLB-Mannschaft um Coach Ivo Bösch (2. v. r.). (Bild: Nana do Carmo)

Eine Macht im eigenen Dojo: Mitglieder der Weinfelder NLB-Mannschaft um Coach Ivo Bösch (2. v. r.). (Bild: Nana do Carmo)

JUDO. Lange Zeit gab es im Judoclub Weinfelden keine Wettkampf-Mannschaft mehr, sehr wohl aber ausgezeichnete Elite-Einzelkämpfer mit nationalen und internationalen Erfolgen. Im Verein waren und sind sie nicht zuletzt um die Ausbildung und das Training der Jungen bemüht.

Vorbildfunktion

Die Juniorenförderung wird beim über 250 Mitglieder zählenden Judoclub Weinfelden grossgeschrieben. Die Stimmung ist familiär, der Verein geniesst schweizweit ein gutes Ansehen, und ist auch Ausrichter eines Ranking-Turniers. Der Nachwuchs war es auch, der den Trainern den Ansporn gab, wieder eine Kampfequipe zu stellen. Die Gründung einer solchen erfolgte 2009. «Die Jungen wollen etwas, um aufzuschauen. Da haben wir eine Vorbildfunktion», sagt Ivo Bösch. Der Widnauer wechselte seinerzeit auch auf Wunsch des damaligen Präsidenten Hans Nessensohn und dessen Sohn David (heute Präsident) vom Rheintal nach Weinfelden und wurde Coach der neuen Mannschaft.

Spass am Judosport

Der Spass am Judosport ist für das Weinfelder Team Motivation genug. Und bisher brauchte man auch kaum Gegner zu fürchten: Innert drei Jahren schafften es die Thurgauer von der untersten Liga (2. Liga) bis in die Nationalliga B, wo sie heute nachmittag um 14.15 Uhr zum Auftakt auf das Team Jura treffen. Angesichts der starken Besetzung der Weinfelder Mannschaft mit mehreren Einzeltitelträgern und international erfahrenen Judokas kann man ihr auch in der zweithöchsten Liga einiges zutrauen. Das sieht auch der Coach so: «Ich denke, wir haben gute Chancen, um mit den Spitzenteams mitzuhalten.»

Makellose Heimbilanz

Von den acht Mannschaften in der NLB sieht Bösch Cortaillod als Topfavoriten. Die Neuenburger werden in der dritten Runde am 28. April zu Gast sein, zuvor geht es zum ebenfalls sehr stark eingestuften Chiasso (31. März). Die Gegner dürften zumindest bei ihren Auftritten im Thurgau gewarnt sein, denn zu Hause sind die Weinfelder eine Macht: Bisher gingen sie noch nie als Verlierer von der Matte ihres Dojo's im Paul-Reinhart-Schulhaus.

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