«Ich telefoniere ab und zu mit Sven Berger»

Jason Spezza ist einer der Stars des kanadischen WM-Teams in Tschechien. Während des NHL-Lockouts 2013 spielte der 31jährige Mittelstürmer des NHL-Clubs Dallas Stars für Rapperswil-Jona in der NLA.

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Jason Spezza ist einer der Stars des kanadischen WM-Teams in Tschechien. Während des NHL-Lockouts 2013 spielte der 31jährige Mittelstürmer des NHL-Clubs Dallas Stars für Rapperswil-Jona in der NLA.

Sie bestreiten ihre vierte WM. Hatte Kanada bei einer Ihrer Teilnahmen je so viel Talent dabei?

Ich würde schon sagen, dass das beste Team Kanada ist, in dem ich je gespielt habe. Es macht Spass, Teil einer solchen Mannschaft zu sein.

Die NHL-Saison dauert 82 Spiele. Wie schwierig ist es, sich danach noch einmal für eine WM zu motivieren?

Mir fiel das nicht schwer. Ich bin gesund, und Jim Nill, der General Manager des Teams Kanada, ist auch in Dallas mein Chef. In meiner Situation sagt man ihm besser nicht Nein.

Wie gross ist der Hunger nach dem WM-Titel im Team?

Sehr gross. Wir wollen gewinnen. Ich meine: Wir opfern hier einen Monat unserer Freizeit. Das soll sich schon lohnen.

Spürt man Druck, nach fünf Jahren ohne Medaille?

Klar. Aber er ist nicht grösser als in anderen Jahren. Man erwartet von Kanada immer, dass das Turnier gewonnen wird. Wir sind oft in der Favoritenrolle. Mich stört das nicht.

Während des Lockouts spielten Sie für Rapperswil-Jona, das gerade in die NLB abgestiegen ist. Haben Sie die Entwicklung verfolgt?

Ja, ich telefoniere ab und zu mit Sven Berger. Der Abstieg hat mich geschmerzt, die Anhänger haben das nicht verdient. Ich habe gehört, dass fast alle meiner damaligen Mitspieler den Club verlassen haben. Und auch die sportliche Leitung. Ich hoffe, dass der Neuaufbau gelingt. Ich hatte in Rapperswil eine wundervolle Zeit und freue mich auch auf die Partie am Sonntag gegen die Schweiz. (nbe.)

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