«Ich stecke nicht in der Krise»

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Titelverteidiger Stan Wawrinka behält trotz eines misslungenen Starts in die Sandsaison die Ruhe. Er versichert, dass nur wenig fehlt, um schon in dieser Woche in Genf zu seinem besten Niveau zurückzufinden. Heute startet Wawrinka am Geneva Open zur Titelverteidigung, bevor bereits am Sonntag die French Open beginnen. In den bisherigen drei Sandturnieren in Monte Carlo, Madrid und Rom schied Wawrinka früh aus und kam nur zu zwei Siegen. «Ich stecke aber nicht in der Krise», sagt der Waadtländer vor dem gedrängten Programm der kommenden Tage.

«Es ist richtig, dass die vergangenen Turniere nicht so verlaufen sind, wie ich mir das gewünscht habe. Aber wenn man das ganze Jahr anschaut, bin ich Sechster in der Jahreswertung, habe in Australien einen Grand-Slam-Halbfinal und in Indian einen Masters-1000-Final erreicht. Das ist nicht so schlecht», sagt Wawrinka.

Eine Frage des Selbstvertrauens

Der dreifache Major-Sieger Wawrinka glaubt, dass er nur einige Siege benötige, um wieder auf Touren zu kommen. «Ein oder zwei Siege könnten reichen, damit ich mein Selbstvertrauen wieder finde und mich in den entscheidenden Momenten in den Spielen freier fühle. Denn ansonsten ist alles in Ordnung. Ich fühle mich physisch gut und trainiere gut. Es gibt keinen Grund, nervös zu werden.»

Dass die schlechten Resultate Wawrinka nicht aus der Ruhe bringen, liegt auch daran, dass er solche Situationen schon oft erlebt hat. 2016 beispielsweise kam er mit nur drei Siegen auf Sand nach Genf. Dann gewann er den Titel und spielte sich an den French Open bis in den Halbfinal. Wawrinka weiss, wie er sich aus einem Formtief herausspielt.

Einen Teil des Selbstvertrauens, das den grossen Unterschied ausmacht, will sich Wawrinka schon heute wieder aneignen, gegen den 33-jährigen Brasilianer Rogerio Dutra Silva. (sda)

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