«Ich organisiere alles rundherum»

Nachgefragt

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Der dreifache Weltmeister Ralph Näf fährt nur noch zum Spass Rennen. Dafür sorgt der 37-jährige Thurgauer heute dafür, dass seine Fahrer beim Weltcup in Lenzerheide genug trinken.

Wenn Sie die Fahrer während des Rennens auf ihren Velos sehen, reizt es Sie da, wieder mitzufahren?

Nein, überhaupt nicht. Ich fahre noch immer gerne Velo, aber im Weltcup will ich nicht mehr mitfahren, das ist vorbei. Ende Jahr gehe ich jedoch mit Sponsoren nach Lesotho und fahre dort bei einem ganz speziellen Bikerennen mit. Darauf freue ich mich.

Im vergangenen Herbst wurde das Stöckli Pro Team aufgelöst, bei dem Sie Teammanager waren. Was haben Sie seither gemacht?

Ich habe danach ein eigenes Team gebildet mit Radon, einer deutschen Velomarke. Es ist fast identisch mit meiner früheren Equipe. Alle Betreuer haben wir übernommen, auch die Fahrer Alessandra Keller und Mathias Flückiger sind noch dabei. Nur Jolanda Neff ist gegangen.

Was ist Ihre Aufgabe während des Weltcups in Lenzerheide?

Während des Rennens stehe ich dort, wo sonst niemand ist. So kann ich den Fahrern Tipps zurufen, sie motivieren oder sagen, dass sie etwas trinken müssen. Ansonsten organisiere ich alles rundherum. Schaue, dass jeder weiss, was er tun muss, und dass die richtigen Pneus auf den Felgen sind. (rba)