«Ich mache mir noch keine Sorgen»

Nach der 1:2-Heimniederlage am Donnerstag liegt Rapperswil-Jona in der Finalserie der NLB gegen Aussenseiter Ajoie mit 1:2 Siegen im Rückstand. Trainer Jeff Tomlinson sieht Defizite in seiner Mannschaft, ist aber überzeugt, dass sie im Auswärtsspiel heute abend um 19.

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Nach der 1:2-Heimniederlage am Donnerstag liegt Rapperswil-Jona in der Finalserie der NLB gegen Aussenseiter Ajoie mit 1:2 Siegen im Rückstand. Trainer Jeff Tomlinson sieht Defizite in seiner Mannschaft, ist aber überzeugt, dass sie im Auswärtsspiel heute abend um 19.45 Uhr in Pruntrut auf das Break reagieren kann.

In welcher Phase ging das dritte Spiel der Best-of-7-Serie gegen Ajoie verloren?

Man kann unsere Heimniederlage eigentlich an einer Situation festmachen. Als Philip-Michael Devos in der 52. Minute im Slot mittels Ablenker das siegbringende Tor erzielte, hätte sein Stock unter Kontrolle unseres Spielers (Roman Schlagenhauf, Red.) sein müssen. Das war leider nicht der Fall.

Doch Ihre Mannschaft hätte vorher und nachher genügend Zeit gehabt, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Warum gelang dies nicht?

Ajoie spielt richtig gut in diesem Final. Das muss man auch mal festhalten. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir spielten gut, hatten bei zwei Pfostenschüssen Pech und im Mitteldrittel aus unserer drückenden Überlegenheit einfach keine Tore gemacht. Ich mache mir aber noch keine Sorgen.

In dieser Finalserie spielt Rapperswil-Jona seit Beginn mit Andrew Clark als einzigem Ausländer. Wie sehr frustriert es Sie, dass Sie für den verletzten Jared Aulin keinen Ersatzausländer bekommen haben?

Ich bin mir bewusst, wie wichtig die ausländischen Spieler in der Nationalliga B sind. Ajoie ist das beste Beispiel dafür. Aber ich bin überzeugt, dass wir genügend Schweizer haben, die diese Verantwortung übernehmen können. Nun liegt es an ihnen, in den nächsten Spielen eine Reaktion zu zeigen. (mat)