Ivan Zamorano: «Ich bin St.Gallen immer dankbar»

Er gehörte in den 1990er Jahren zu den besten Fussballern der Welt. Nun blickt Ivan Zamorano auf seine Karriere und seine Anfänge in St.Gallen zurück und sagt, warum ihm der Fussball noch immer derart wichtig ist. Und warum er jetzt auch an eine Trainerkarriere denkt.

Jürg Ackermann
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Ivan Zamorano in seinem Büro in Santiago de Chile. (Bild: Lorena Weber)

Ivan Zamorano in seinem Büro in Santiago de Chile. (Bild: Lorena Weber)

SANTIAGO DE CHILE. Er spielte für Sevilla und Real Madrid, wurde 1995 spanischer Meister und Torschützenkönig. Später gewann er mit Inter Mailand auch den Uefa-Cup. In Chile ist er so etwas wie eine lebende Fussballlegende. Ivan Zamorano, der 1988 seine internationale Karriere beim FC St. Gallen lancierte, gehörte in den 1990er Jahren zu den erfolgreichsten Fussballern auf der internationalen Bühne.

«Diese zwei Jahre in St. Gallen waren zu Beginn meiner Karriere sehr, sehr wichtig. Ich werde den Menschen in der Ostschweiz dafür immer dankbar sein», sagt Ivan Zamorano im Gespräch mit unserer Zeitung im Stadtteil Las Condes, wo der ehemalige Stürmerstar mit einer Millionen–Investition vor über zehn Jahren einen grossen Sportkomplex erbaute. «Ich will den Leuten hier in Chile zurückgeben, was ich durch den Fussball erhalten habe. Der Sport hat die Kraft, die Menschen zum Positiven zu verändern.» Im Interview spricht der 48-jährige Zamorano auch über seine Familie, seine Kindheit, die Erfolge des chilenischen Fussballs und seine Pläne für die Zukunft. «Es würde mich reizen, dereinst auch als Trainer an der Seitenlinie zu stehen.»

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