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«Go-In-6-Weeks»-Sportler Beat Bucher: «Ich bin nicht der geborene Läufer»

Am Mittwochabend startet in Inwil die Laufserie «Go-In-6-Weeks» in die achte Saison. Der Neuenkircher Beat Bucher (55) hat in den letzten sieben Jahren keine der bisherigen 42 Etappen verpasst.
Vom Korbballer zum Läufer: Beat Bucher aus Neuenkirch. (Bild: Yvonne Najer/Photo-power.ch)

Vom Korbballer zum Läufer: Beat Bucher aus Neuenkirch. (Bild: Yvonne Najer/Photo-power.ch)

Sieben Jahre, jeweils sechs Mittwochabende von Mitte April bis Anfang Juni im Kanton Luzern – 42 Laufveranstaltungen und immer war er bei Laufserie «Go-In-6-Weeks» dabei. Das ist bewundernswert. Die Rede ist von Beat Bucher aus Neuenkirch. Und dabei überrascht, dass Bucher kein «angefressener» Läufer ist, keiner, der die Laufschuhe fast täglich schnürt, und keiner, der die Wettkämpfe braucht für sein Wohlbefinden.

Seine Begeisterung gehörte dem Korbball

Beat Bucher ist vielmehr Mannschaftssportler. Seine Begeisterung galt dem Korbball, für diese Sportart lebte er, diese Sportart liebte er. Er spielte mit Neuenkirch auf höchster Ebene in der NLA. Zahlreiche Schweizer Meistertitel hatte das Team unter seiner Ägide geholt. Laufen hat beim heute 55-Jährigen nie die ganz grossen Glücksgefühle ausgelöst. «Ich bin nicht der geborene Läufer, wie es andere sind.»

Zu der Laufserie «Go-In-6-Weeks» ist der Gemeindeschreiber-Stellvertreter im Jahr 2012 durch seinen Sohn gestossen. Der damals 9-Jährige gehörte der Läuferriege Neuenkirch an und hatte den Wunsch, den einen oder andern Lauf in dieser Serie zu bestreiten. Beat Bucher unterstützte das Vorhaben und versprach dem Sohn, ihn zu begleiten. Und er fügte ein Versprechen mit Folgen an: «Wenn du an allen sechs Rennen teilnimmst, laufe ich selber auch mit.» Gesagt, getan. Der Auftakt in die Serie glückte: Sohn Jonas siegte bei den U10, Vater Beat lief als 78. – unter 94 Klassierten – über die Ziellinie.

«Ich ahnte damals noch nicht, worauf ich mich mit dem erstmaligen Start eingelassen hatte.»

Für den Sohn war der Laufsport und damit die Laufserie bald einmal Vergangenheit. Er wechselte zum Fussball. Beat Bucher jedoch blieb der Serie treu. «Diese Läufe sind für mich alle Jahre gesetzt.» Er schätzt dabei, dass er den Kanton dabei auf eine ganz andere Weise kennen lernt, so in unbekannte Gebiete kommt und dabei aufgestellte Leute mit demselben Ziel trifft. Gerade das Zwischenmenschliche gefällt Bucher: «Man ist immer wieder mit denselben Sportlern unterwegs. Das führt zu einem speziellen Anreiz, auch in den hinteren Ranglistenregionen.»

Ein bis zwei Lauftrainings in der Woche

Nebst der Mittwoch-Abendserie hat Beat Bucher praktisch keine weiteren Läufe bestritten. Diesen Ehrgeiz verspürt er nicht. Und er fasst alle Jahre den Vorsatz, sich gezielter vorzubereiten. Bis jetzt ist es aber beim Vorsatz geblieben. Mehr als zweimal wöchentlich ist er nicht läuferisch unterwegs, manchmal begnügt er sich mit einem Training.

Und wie blickt Bucher den folgenden Wochen entgegen? «Ich hoffe, erneut verletzungsfrei durchzukommen, hoffe, dass das Wetter mitspielt und dass mein Vorsatz, danach die Form zu halten, etwas länger andauert als bisher.» Die 8. Laufserie startet heute Abend in Inwil (8,10 km). Es folgen Sursee (9,50 km), Rothenburg (9,3 km), Beinwil am See (5,90 km), Grosswangen (9,50 km) und Rigi Kaltbad (9,60 km). Die Kinderrennen starten jeweils ab 18 Uhr, Walking und das Hauptrennen sind um 19 Uhr. Und bei jeder Etappe steht ein prominenter Gastläufer am Start.

Infos unter: www.6weeks.ch

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