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Hyperandrogene Frauen im Vorteil

Leichtathletik Frauen mit hohen Testosteronwerten haben in einigen Disziplinen einen Vorteil. Dies ist das Ergebnis einer vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) veröffentlichten Studie zum Hyperandrogenismus. «Über 400 und 800 Meter, 400 Meter Hürden sowie im Hammerwurf und im Stabhochsprung haben weibliche Athleten mit hohem Testosteronspiegel einen Wettbewerbsvorteil von 1,8 bis 4,5 Prozent gegenüber anderen weiblichen Konkurrentinnen mit normalem Androgenspiegel», so das Fazit der Untersuchung.

Die IAAF gab die Untersuchung in Auftrag, nachdem der Sportgerichtshof CAS im Juli 2015 eine IAAF-Regel aufgehoben hatte, wonach Athletinnen mit einer männlichen Hormonüberproduktion, die aber unter dem Androgenlevel eines Mannes liegt, in Frauenwettkämpfen starten durften, sofern sie den von der IAAF festgelegten Testosterongrenzwert nicht überschritten. Die Südafrikanerin Caster Semenya musste aus diesem Grund Medikamente zur Reduzierung ihres Testosteronspiegels einnehmen. Sonst hätte sie nicht starten dürfen. (sda)

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