Hug gewinnt Boston-Marathon

LEICHTATHLETIK. Der Rollstuhlsportler Marcel Hug aus Pfyn hat gestern in 1:29:53 Stunden die 119. Austragung des prestigeträchtigen Boston-Marathons gewonnen. Er verwies den Südafrikaner Ernst Van Dyk um über sechs Minuten auf Platz zwei.

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LEICHTATHLETIK. Der Rollstuhlsportler Marcel Hug aus Pfyn hat gestern in 1:29:53 Stunden die 119. Austragung des prestigeträchtigen Boston-Marathons gewonnen. Er verwies den Südafrikaner Ernst Van Dyk um über sechs Minuten auf Platz zwei. Bei den Rollstuhlsportlerinnen wurde Sandra Graf in 1:59:18 Fünfte. Die Appenzellerin verlor auf die Siegerzeit gut sechs Minuten.

Bei den Männern gewann Lelisa Desisa überlegen. Bei nasskaltem Wetter entschied der Äthiopier den ältesten Städtemarathon der Welt in 2:09:17 Stunden wie im Jahr 2013 für sich. Damals war sein Triumph von den Bombenanschlägen überschattet worden. Aufgrund jener Tragödie entschied sich Desisa, die Siegermedaille der Stadt Boston zu schenken. (red.)