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Hubmanns machen Sieg unter sich aus

Der Eschliker Daniel Hubmann gewinnt seinen bereits sechsten Elite-Sprint-Meistertitel – aber erstmals direkt vor seinem jüngeren Bruder Martin.

ORIENTIERUNGSLAUF. Für Routinier Daniel Hubmann ist es «cool», wenn ihn sein fünf Jahre jüngerer Bruder Martin auf höchster Ebene fordert. Das war es innert Wochenfrist gleich zweimal der Fall. Während Daniel beim Langdistanz-OL auf Melchsee-Frutt eine Woche zuvor mit 3:02 Minuten Vorsprung gesiegt hatte, waren es bei den nationalen Sprint-Titelkämpfen in Delémont noch 13 Sekunden Vorsprung. «Hubmänner im Hoch» titelte Martin Hubmann auf seiner persönlichen Website. Der erfahrenere Bruder Daniel schätzt die familieninterne Konkurrenz. Schliesslich sehen sich die beiden auch als Partner und pflegen unter anderem gemeinsam einen Fanclub. Vor allem Martin profitiert von den Ratschlägen des an Erfolgen reich dekorierten Daniel – des dreifachen Weltmeisters und vierfachen Weltcup-Gesamtsiegers. Nun wird die Differenz immer kleiner.

Daniel bestätigt seine Klasse

«Das ist der Anreiz», sagt Martin, und Daniel fügt schmunzelnd an: «Das macht es doch spannend, mein Ziel aber ist es natürlich, der Vordere zu bleiben.» Der Stadt-Sprint im jurassischen Kantonshauptort behagte Daniel Hubmann. Er war anspruchsvoll, mit vielen feinen Details und forderte ständige Präsenz auf der Karte. «Das liegt mir», sagte der nun 14fache Sprint-Schweizer-Meister, der sich in dieser Disziplin bereits zum sechstenmal durchgesetzt hat. Nun bestätigte er seine ansteigende Formkurve nach der langen Verletzungspause. Es handelte sich um den dritten Sieg in Serie nach Bremgarten und Melchsee-Frutt.

Die Kyburz hinter sich gelassen

Neben dem familieninternen Vergleich geht es Hubmanns auch um die Auseinandersetzung mit den Kyburz-Brüdern. Gegen Matthias und Andreas, den Sprint-Weltmeister von 2012 und die beiden diesjährigen WM-Teilnehmer aus Möhlin setzten sich die zwei Ostschweizer in Delémont erneut deutlich durch. Matthias Kyburz belegte Rang drei, Andreas Rang sechs, noch hinter Matthias Merz und Florian Howald. Bei den Frauen setzte sich wie erwartet Simone Niggli durch. (gg)

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