Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Hubmann läuft auf Podest

Bei idealem Frühlingswetter lief der Eschliker Daniel Hubmann am OL-Weekend in Weinfelden zweimal auf das Podest. Bei den Frauen war Simone Niggli trotz einem kleinen Patzer siegreich.
Daniela Ebinger
Der Eschliker Daniel Hubmann lief beim Sprint durch die Weinfelder Innenstadt als Dritter ins Ziel. (Bild: Daniela Ebinger)

Der Eschliker Daniel Hubmann lief beim Sprint durch die Weinfelder Innenstadt als Dritter ins Ziel. (Bild: Daniela Ebinger)

OL. Das Wetter hätte nicht besser sein können. In Weinfelden fanden zwei OL-Läufe mit je 40 Kategorien statt. Unter den über 3000 Starts lief auch die Schweizer Elite mit. Der Mitteldistanz-Lauf und der Sprint zählte für sie zu den nationalen Läufen. Diese waren gleichzeitig Selektionsläufe für die Nordic Orienteering Tour im Juni in Norwegen, Schweden und Finnland.

Die versteckten Gassen

Bei der Elite waren die Gebrüder Daniel und Martin Hubmann (Eschlikon) am Start. Daniel Hubmann holte sich beim Sprint mit einer Zeit von 14:53 Minuten den dritten Platz. Damit rechnete der bald 30jährige vor dem Start auch. Er kennt in Weinfelden die grossen Plätze von seiner Zeit in der Gewerbeschule – aber nicht die versteckten Gassen. Spannend an den beiden Läufen fand er die Abwechslung. Mit seiner Laufzeit ist er zufrieden. «Der Stadt-OL war recht anspruchsvoll und ich musste darauf achten, nicht in die falschen Gassen zu geraten», sagte er. Bei der Mitteldistanz erreichte er den zweiten Platz.

Für seinen Bruder Martin Hubmann war der Sprint anspruchsvoller als erwartet. Er ist mit sich und dem 12. Platz nicht zufrieden. Besser lief es dem 23jährigen am ersten Tag. Da erreichte er Platz 8. Bereits vor dem Start bezeichnete er die neue Karte als grosse Herausforderung, auf der man sich schnell zurechtfinden musste. Er laufe lieber im Wald.

Sprint mit kniffligen Ecken

«Die Mitteldistanz bot am Samstag einen richtigen Frühlingswald mit schönem Panorama», sagte Simone Niggli. Sie gewann beide Läufe. Die Mitteldistanz durch den Ottenberger Wald erreichte sie mit 34:03 Minuten. Zur Vorbereitung für den Stadt-OL betrachtete sie Weinfelden im Google. Den Sprint schaffte die 20fache Weltmeisterin am Sonntag mit 15:02 Minuten. Beim Zieleinlauf ist sie mit sich nicht ganz zufrieden. Bei einer Gasse sei sie zu früh abgebogen. Zweimal lief sie zuerst einen falschen Posten an. «Es hatte einige knifflige Ecken und ich musste voll dabei sein und durfte mir keine Konzentrationslücke leisten», sagte sie. Hinter ihr folgte am Sonntag mit nur sechs Sekunden Sara Lüscher. Die Thurgauerin Martina Seiterle erreichte mit 16:56 den zwölften Platz.

Bei den Männern gewann am Samstag und Sonntag Matthias Kyburz. «Am Anfang hatte ich beim Sprint nicht so den Fluss und war unsicher», sagte der 23jährige Fricktaler über den Lauf mit den 20 Posten. Die Sicherheit sei aber schnell gewachsen und er konnte richtig loslegen. Den mittleren Teil mit dem Hang beschreibt er als sehr anspruchsvoll. «Auf den Treppen ist es schwierig, die Karten zu lesen», meinte er. Ihm seien zwei kleine Fehler unterlaufen. Trotzdem reichte es Matthias Kyburz mit 14:40 Minuten nochmals für den Sieg. region weinfelden 49

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.