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Hubmann-Brüder überlegen

Die Thurgauer OL-Cracks Martin Hubmann (U20) und Daniel Hubmann (Elite) dominieren nationale Nacht-Meisterschaften in Erlinsbach SO nach Belieben.
Nachtmeister Daniel Hubmann. (Bild: sw)

Nachtmeister Daniel Hubmann. (Bild: sw)

Orientierungslauf. Vor einigen Jahren wollte Swiss Orienteering die Nacht-OL-Meisterschaft (NOM) aus dem Verbandsprogramm kippen. Dagegen wehrte sich die Basis der OL-Läufer vehement, weil die Kartenarbeit mit Stirnlampe besondere Herausforderung ist und spezielle kartentechnische Fähigkeiten erfordert. Die Organisatoren der diesjährigen Meisterschaft durften mit der Rekordbeteiligung von gut 500 Athleten befriedigt feststellen, dass sich Nacht-OL weiter zunehmender Beliebtheit erfreut.

Besonders im winterlichen Skandinavien ist Nacht-OL der lange währenden Dunkelheit wegen eine sehr populäre Disziplin. Höhepunkt dort ist die alljährliche Tiomila-Staffel mit gut 6000 Teilnehmern Mitte April.

«Hubmänner» ungefährdet

Weltmeister Daniel Hubmann, der sein norwegisches Team aus Kristiansand letztes Jahr an ebendieser Tiomila-Staffel zum umjubelten Sieg führte, feierte an der NOM 2009 seinen ersten Schweizer-Meister-Titel mit drei Minuten Vorsprung in überlegener Manier. Auf 17 von 27 Abschnittszeiten lief Hubmann am schnellsten, und als er kurz vor Schluss auch noch seinen schärfsten Konkurrenten Matthias Merz (Beinwil) einholte, gab es am Sieg keine Zweifel mehr. «Ich startete gut und hatte nur beim elften Posten eine einzige Schwierigkeit, als ich den Posten rund eine Minute suchte. Wegen des Fallholzes und der zahlreichen Dornenfelder war es aber schwierig, einen guten Laufrhythmus zu finden, und so war ich mir eines guten Rennens erst sicher, als ich Merz vor mir sah», bilanzierte Hubmann sehr zufrieden.

Zusammen mit seinem älteren Bruder hatte Martin Hubmann zuletzt einige Nacht-OL-Trainings eingestreut, um für die NOM gut gerüstet zu sein. «Ich machte kaum Fehler und wich wegen der Verhältnisse im Wald oft auf die Wege aus», kommentierte der jüngste der Hubmann-Geschwister seinen Vorsprung von unfassbaren zwölf Minuten.

Ostschweizer mit Medaillen

In Abwesenheit zahlreicher Kaderathletinnen überzeugte Mirjam Fässler (Bronschhofen) bei den D20 und holte sich ebenfalls den Meistertitel. Die Amriswilerinnen Rachel Engeler und Mariette Marti freuten sich über Silbermedaillen in den Kategorien Damen A Lang und Damen A Kurz. Gleiches gelang Liselotte Freuler (Frauenfeld) bei den D35 und Fabian Eisenbart (Rickenbach) bei den Herren A kurz. (sw.)

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