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Hubmann auf WM-Bronze abonniert

Die Junioren-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf verlaufen Martin Hubmann optimal. Nach Platz 3 im Sprintrennen vom Montag sichert sich der 20jährige Eschliker gestern über die Langdistanz seine insgesamt dritte Bronzemedaille.
Simon Wegmüller/Red.
Martin Hubmann auf dem Weg zur WM-Bronzemedaille im Sprint. (Bild: sw)

Martin Hubmann auf dem Weg zur WM-Bronzemedaille im Sprint. (Bild: sw)

orientierungslauf. Das Gelände im norditalienischen Trentino ist vergleichbar mit den steil abfallenden Geländeformen im Tessin. Weil die Hanglage aber feiner gegliedert ist, ist sehr genaues Kartenlesen vonnöten. Erschwerend kam für die Athleten gestern hinzu, dass es strömend regnete und somit alles sehr rutschig wurde. Der Wettkampf über Langdistanz verkam dadurch zu einer richtigen Kraftausdauerprüfung, zumal auf den 9,5 Kilometern auch noch 440 Höhenmeter zu bewältigen waren.

Kaum Fehler

Martin Hubmann zeigte sich sehr erfreut über seinen Einsatz. «Von Beginn weg war ich konzentriert und beging nur einige kleine Fehler. Wie schon gestern gelang mir ein sehr guter Schlussabschnitt.» In der Tat lag Hubmann schon ab der ersten Zwischenzeit nach rund 30 Minuten an vierter Stelle. Dank einem konstanten, schnellen Lauf resultierte schliesslich die Verbesserung auf den herausragenden dritten Platz.

Probleme im Startteil

Mehr Probleme beschäftigten Martin Hubmann am Montag im Sprint-OL: «Bereits zum zweiten Posten übersah ich einen Durchgang in den engen Gassen, so dass ich kurz stillstehen und umkehren musste», schildert das OL-Talent seinen Fehler, der ihn gut 15 Sekunden kostete. Auch danach blieb Hubmann nicht ganz fehlerfrei und musste weitere Male die Route korrigieren.

Da im Sprint die Fehler aber vorwiegend wegen zu hohem Lauftempo passieren, konnte man davon ausgehen, dass Hubmann einen Teil seines Rückstandes aus der ersten Rennhälfte wieder gutmachen könnte.

Bis zur zweiten Zwischenzeit, drei Rennminuten vor dem Ziel, hatte sich Hubmann vom 17. bis auf den 6. Rang vorgearbeitet und dank eines pfeilschnellen Abschlusses verdrängte der überglückliche Hinterthurgauer auch noch seinen Teamkollegen Florian Howald auf den vierten Platz.

«Nach meinen Patzern glaubte ich nicht mehr an Edelmetall. Offensichtlich stimmt aber die läuferische Form», strahlte Hubmann.

Goldener Abschluss?

Nach nun total drei bronzenen Auszeichnungen an Junioren-Weltmeisterschaften hat Martin Hubmann übermorgen Freitag über die Mitteldistanz und am Samstag in der Staffel zwei weitere Chancen, sogar goldenes Edelmetall zu erlaufen.

Darauf angesprochen meinte das bescheidene Sporttalent mit einem Augenzwinkern: «Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe. Ich weiss jetzt aber, dass ich ganz vorne mitmischeln kann!»

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