HSCK-Damen verpassen gute Chance auf einen Punkt

HANDBALL. Bei den Kreuzlinger SPL2-Frauen ist der Wurm drin. Beim 25:27 (14:12) gegen die SG GC Amicitia Zürich/Wohlen kassierten sie die dritte Niederlage in Serie. Damit verlor das Team von Cheftrainer Gabor Fülöp zum zweitenmal in Folge gegen ein Team aus der hintersten Tabellenregion.

Markus Rutishauser
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HANDBALL. Bei den Kreuzlinger SPL2-Frauen ist der Wurm drin. Beim 25:27 (14:12) gegen die SG GC Amicitia Zürich/Wohlen kassierten sie die dritte Niederlage in Serie. Damit verlor das Team von Cheftrainer Gabor Fülöp zum zweitenmal in Folge gegen ein Team aus der hintersten Tabellenregion. Vorläufig konnte zwar der dritte Platz gehalten werden, doch der Vorsprung auf die Verfolger im Kampf um einen Finalrundenplatz (Top 4) hätte von zwei auf vier Punkte ausgebaut werden können. Ein Erfolgserlebnis gegen den Tabellenvorletzten aus Zürich wäre umso wertvoller gewesen, weil nun zwei schwierige Auswärtsaufgaben folgen.

Auf Augenhöhe

In einem nicht gerade hoch stehenden Duell begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Mit mehr als zwei Treffern konnte sich während der gesamten 60 Minuten keine Seite absetzen. Die Kreuzlingerinnen gingen primär deshalb mit einem 14:12-Vorteil in die Halbzeit, weil Irena Singer-Duhanaj und Linksaussen Kristina Ertl im Abschluss ganz stark agierten und zusammen elf Treffer erzielten.

Spannende Schlussphase

Die Zürcherinnen erwischten dann aber den besseren Start in die zweite Hälfte und wendeten das Blatt in den ersten acht Minuten mit dem 15:16 zu ihren Gunsten. Beim HSCK passte zwar spielerisch weiterhin nicht viel zusammen, doch mit Einsatzwillen hielt man den Schaden in Grenzen. Zumindest an Spannung wurde den Zuschauern in der Schlussphase einiges geboten. Den Thurgauerinnen bot sich zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl die Chance, die Weichen zu ihren Gunsten zu stellen. Diese Möglichkeit nützten sie nicht. Weil Singer-Duhanaj aber auch ihren siebten Penalty zum 24:24 verwertete, war drei Minuten vor Schluss immer noch jeder Ausgang möglich. Am Ende gingen die Zürcherinnen als Siegerinnen vom Platz, weil sie im Abschluss etwas präziser waren. Während GC Ami noch zwei Treffer erzielte, trafen die HSCK-Akteurinnen zweimal nur die Torumrandung.

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