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Interview

Leichtathletik-Stars glänzten in Luzern

Tolle Leistungen, tolle Stimmung: Das Luzerner Meeting war ein Vollerfolg. OK-Präsident Karl Vogler (62) zieht Bilanz.
Turi Bucher
Jonielle Smith (JAM; v.l.n.r.), Angela Tenorio (ECU), Shelly Ann Fraser-Pryce (JAM), Mujinga Kambundji (SUI) und Jenna Prandini (USA) während dem 100m-Rennen der Frauen am Spitzen-Leichtathletik-Meeting in Luzern. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus (Luzern, 9. Juli 2018))

Jonielle Smith (JAM; v.l.n.r.), Angela Tenorio (ECU), Shelly Ann Fraser-Pryce (JAM), Mujinga Kambundji (SUI) und Jenna Prandini (USA) während dem 100m-Rennen der Frauen am Spitzen-Leichtathletik-Meeting in Luzern. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus (Luzern, 9. Juli 2018))

Der neue OK-Präsident Kari Vogler anlässlich der Medienkonferenz zum Spitzenleichtathletik-Meeting Luzern. (Bild: Philipp Schmidli (Bürgenstock, 7. Juli 2018))

Der neue OK-Präsident Kari Vogler anlässlich der Medienkonferenz zum Spitzenleichtathletik-Meeting Luzern. (Bild: Philipp Schmidli (Bürgenstock, 7. Juli 2018))

Karl Vogler, was war Ihr persönliches Highlight des diesjährigen Luzerner Leichtathletik-Meetings?

Unsere Schweizer Sprinterin Mujinga Kambundji. Sie hat über 100 m und über 200 m hervorragende Leistungen gezeigt. Im 100-m-Rennen hat sie fünf Läuferinnen hinter sich gelassen, die schon unter 11 Sekunden gelaufen sind. Kambundji ist definitiv das Aushängeschild der Schweizer Leichtathletik. Sie ist authentisch, sie ist ein herzlicher Mensch, hat immer ein Lächeln im Gesicht.

Was trauen Sie Kambundji an der EM in Berlin zu?

Eine Medaille.

Gab es am Montag beim Meeting Pannen?

Es ist alles reibungslos verlaufen. Nun gut, wenn sie wollen: Wir haben den Zeitplan um zwei Minuten überzogen. Das Meeting-Ende war auf 22.08 geplant, es ging um 22.10 zu Ende.

Sie kommen selber auch aus der Leichtathletik-Szene.

Ja, ich bin früher 100 m, 200 m und 400 m gelaufen. 1985 war ich OK-Präsident des allerersten Luzerner Meetings.

Das Budget für das Meeting 2018 betrug 750 000 Franken. Sie haben gesagt, Sie schämen sich fast ein wenig für diesen Betrag. Wie haben Sie das gemeint?

«Schämen» war vielleicht das falsch Wort. Ich wollte damit sagen: Für die hohe Qualität an athletischen Leistungen, die wir bieten, ist dieser Betrag bescheiden.

Wieviel müssen Sie für eine Mujinga Kambundji auf den Tisch legen?

Kein Kommentar.

Einen drei-, vier- oder fünfstelligen Betrag?

Kein Kommentar. Von Startgagen kann man bei uns eigentlich gar nicht sprechen. Jene Athleten, die sich in ihrer Disziplin unter den ersten Sechs klassieren, erhalten eine Prämie. Dazu kommt der von unserem Athletenverpflichter Terry McHugh kreirte Jackpot von 20 000 Dollar, der unter jene aufgeteilt wird, die mit Bestleistungen brilliert. haben.

Apropos «brilliert». Sie sind Edelsteinhändler und halten seit Jahren auch noch etwas Kleines, Feines für die besten Leichtathleten bereit.

Jeder Disziplinensieger erhält zusätzlich einen Brillanten im Wert von 1700 Euro.

Wie liefen die Dopingkontrollen ab?

An einem Premium Meeting werden immer eine vorgeschriebene Anzahl Dopingkontrollen durchgeführt. Wir als Veranstalter führen die Kontrollen natürlich nicht selber durch, sind aber aufgefordert, die Vorschriften einzuhalten und die nötige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Der Aufwand geht zu Lasten des Meetings.

Welche Athletin oder welchen Athleten wünschen Sie sich für nächstes Jahr nach Luzern?

Ich wünsche mir, dass Speerwerfer Johannes Vetter wieder kommt. Er musste für dieses Jahr verletzungshalber absagen. Ein deutscher Speerwurf-Dreikampf zwischen Vetter, Thomas Röhler und Andreas Hofmann, das wäre wirklich ein Top-Wettbewerb.

Mit dem Wetterglück vom Montag wurden die Organisatoren mit dem Aufmarsch von rund 7000 Zuschauern belohnt. Zufrieden?

Sehr zufrieden. Und die Besucher durften dafür die erweiterte Leichtathletik-Weltspitze erleben. Rund 800 Meetings weltweit werden jährlich in einem Ranking aufgelistet, und Luzern figuriert regelmässig zwischen Rang 15 und 25. Darauf dürfen wir stolz sein.

Hinweis: Das oben erwähnt Ranking basiert auf einem Punkte-Index für die verpflichteten Athleten sowie auf den am Meeting erreichten, in Punkte umgerechneten Leistungen.

Vier Tage nach ihrem Schweizer Rekord über 100 m (11,03) an der Athletissima in Lausanne zeigte Mujinga Kambundji (Mitte) auch am Meeting in Luzern in ihrer Paradedisziplin eine starke Leistung. Bei leichtem Rückenwind (0,2 m/s) verwies die 26-Jährige ihre hochkarätige Konkurrenz in die Schranken. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Kambundji holte sich den Sieg über die 100 m in 11,12 Sekunden vor der Südafrikanerin Carina Horn (11,13) und Jenna Prandini (11,14) aus den USA. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Mujinga Kambundji (Mitte) läuft über 200 Meter in 22,48 als Zweite ins Ziel. Die Bernerin pulverisiert ihre Saisonbestleistung, diese lag bei 22,72 Sekunden, nur gerade 0,06 Sekunden fehlen zur persönlichen Bestleistung. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Für einen Schweizer Rekord zeichnete im Hammerwurf der Frauen Nicole Zihlmann verantwortlich. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Die 31-jährige Luzernerin verbesserte die eigene, vor zwei Jahren in Dischingen erzielte Bestmarke um 2,59 m auf 67,42 m. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Der Sempacher Jonas Schöpfer wird über 800 Meter in 1:48.88 Minuten Achter. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Lea Sprunger wird über 400m-Hürden Vierte. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Bruno Schürch vom LC Zürich wird beim Speerwerfen Siebter. Sein Speer fliegt auf 68.08 Meter. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Balazs Baji (Ungarn) siegt in 13,35 Sekunden über 110 Meter Hürden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Natoya Goule (Jamaika) gewinnt über 800 Meter in 2:00:33. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron beim Speerwerfen. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))

Ajla Del Ponte vom ST Bern läuft im B-Final über 100m in 11,46 als Dritte ins Ziel. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Salome Kora vom LC Brühl läuft über 100 Meter im B-Final als 4. in 11,47 ins Ziel (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Julia Niederberger (18) vom LA Nidwalden ist über 100 Meter beim nationalen Programm die schnellste Läuferin. Die Zeit: 12.09 Sekunden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Carolina Tuigong aus Kenia siegt bei den Frauen über 3000m Steeple. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Alonso Edward (Panama, rechts) gewinnt über 200m in 19,90 Sekunden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Clayton Murphy (USA, Mitte) gewinnt die 800m in 1:46,41 Minunten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
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Spitzenleichtathletik Luzern

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