Hohe Niederlage für SCW

Die Weinfelder müssen auch gegen Chur als Verlierer vom Eis. Dass sie aber gegen eine Top-Mannschaft wie Chur mithalten können, haben sie mit einem starken ersten Drittel bewiesen.

Karin Reinert
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Der SC Weinfelden (blau) konnte gegen Chur kein einziges Tor erzielen. Teilweise war aber auch Pech dabei. Chur traf siebenmal. (Bild: Mario Gaccioli)

Der SC Weinfelden (blau) konnte gegen Chur kein einziges Tor erzielen. Teilweise war aber auch Pech dabei. Chur traf siebenmal. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Entgegen den Befürchtungen entwickelte sich zwischen dem SC Weinfelden und Chur anfangs ein recht ausgeglichenes, schnelles 1.-Liga-Spiel. Die Gastgeber traten dabei kämpferisch und konzentriert auf. Einem Pfostenschuss der Churer in der 9. Minute folgte gleich ein schöner Angriff der Weinfelder, doch Hofer verpasste das herrliche Zuspiel von Senn. Chur wurde in der Folge immer stärker und erarbeitete sich die gefährlicheren Chancen. Doch erst in der 19. Minute kam der erste Churer Treffer. Schön herausgespielt von Dario Gartmann über Holenstein musste Däscher die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben.

Kopie des ersten Tores

Weinfelden startete dann gut ins zweite Drittel und hatte gleich zu Beginn Pech mit einem Lattenknaller. Fast eine Kopie des ersten Tores gelang Däscher dann in der 29. Minute. Wiederum hatte er nach guter Vorarbeit von Dario Gartmann und Holenstein das leere Tor vor sich. Nur drei Minuten später fiel dann durch Scherrer bereits das 3:0. Die Bündner nutzten nun ihre spielerische Überlegenheit und machten immer mehr Druck.

Abwehr schwindlig gespielt

Das Schlussdrittel begann mit einem Shorthander der Churer. Als Camichel auf der Strafbank sass, spielte Holenstein die Weinfelder Abwehr schwindlig und traf in der 43. Minute zum vorentscheidenden 4:0. Kurz darauf war es dann Bigliel, der das Skore für die Bündner erhöhte. Teilweise spielten die Gäste mit den Weinfeldern nun Katz und Maus, so auch in der 55. Minute, als das Trio Holenstein sowie Sandro und Dario Gartmann lehrbuchmässig auf 6:0 erhöhten. Den Schlusspunkt setzte dann nochmals Bigliel, als er kurz nach Ablauf einer Weinfelder Strafe auf 7:0 erhöhte.