Hoffnungsträger Henri Laaksonen

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Tennis Vor einem Jahr ging das Gstaader Motto «Ladies First» perfekt auf. Heuer nimmt das Tennisturnier im Berner Oberland erst mit der Ankunft der Männer so richtig Fahrt auf. Die Schweizer Hoffnungen ruhen auf Henri Laaksonen.

Laaksonens Form stimmt. Diese Woche im schwedischen Bastad besiegte er in den Achtelfinals den als Nummer drei gesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay, die Nummer 24 der Welt. In der Weltrangliste wird er sich mindestens in den Bereich von Platz 90 verbessern. So gut war der Zürcher mit finnischen Wurzeln noch nie klassiert. Euphorie ist hingegen noch nicht angesagt. Bastad liegt auf Meereshöhe. Die Umstellung auf die Gstaader Höhenluft wird für Laaksonen zur Herausforderung.

Die internationale Besetzung darf sich sehen lassen. Mit David Goffin als Nummer eins und vier Spielern aus den Top 30 der Weltrangliste steht Gstaad im Vergleich mit der Konkurrenz ausgezeichnet da. Roberto Bautista Agut figurierte noch vor kurzem unter den besten zehn der Welt, der Italiener Fabio Fognini gilt auf Sand als einer der attraktivsten Spieler überhaupt. (sda)