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HÖHENFLUG: Ein seltener Spitzenkampf

Die zwei Teams der Stunde heissen Young Boys und St. Gallen. Morgen treffen sich die Mannschaften im Stade de Suisse zum aussergewöhnlichen Spitzenspiel. Eine Einschätzung aus Berner und St. Galler Sicht.
Ralf Streule
Christian Fassnacht verkörpert die neue Philosophie der Young Boys. (Bild: Claudio de Capitani/Freshfocus)

Christian Fassnacht verkörpert die neue Philosophie der Young Boys. (Bild: Claudio de Capitani/Freshfocus)

Ralf Streule

Dass ein Spiel zwischen den Young Boys und dem FC St. Gallen «Spitzenkampf» genannt wird, gab es kaum einmal – zumindest in der jüngeren Geschichte des Schweizer Fussballs nicht. In den Wochen des St. Galler Hochs mit Ivan Zamorano im Herbst 1989 lagen die Young Boys lediglich im NLA-Mittelfeld. Danach, als die Ostschweizer im Jahr 2000 Meister wurden, dümpelten die Berner in der NLB. Und in den vergangenen Jahren waren Spitzenspiele in der Super League ohne Basel sowieso nicht denkbar. Morgen aber ist es nun so weit: Die Young Boys empfangen als Leader den Zweiten, den FC St. Gallen. Fünf Punkte trennen die beiden. Was spricht für wen? Willig, hungrig und ambitioniert sind sie beide, wie die Auslegeordnung aus Berner und St. Galler Sicht unten zeigt.

Für die Ostschweizer geht es darum, den Höhenflug – und den zweiten Platz – zu bestätigen. Zuversichtlich aus Ostschweizer Sicht stimmen die Leistungen gegen Basel und Thun. Chancen rechnet sich Trainer Giorgio Contini auch in Bern aus: «In unserem Heimspiel gegen die Young Boys zeigte sich, dass auch sie einmal schwächere Tage einziehen.» Die durchschnittliche Leistung der Young Boys beim 1:1 im Europacup gegen Skënderbeu will der Trainer hingegen nicht überbewerten. «Man hat gesehen, dass die Berner ihre Priorität auf die Meisterschaft legen.» Er erwarte am Sonntag ein anderes, stärkeres Team, so Contini. Sein Rezept: Man wolle die Berner, wie bereits im Heimspiel, auch morgen wieder zu langen Bällen zwingen und so deren spielerische Stärken unterbinden.

Ob er, wie zuletzt bei den Siegen gegen Thun und Basel, auf zwei Stürmer setzen wird, lässt der Trainer noch offen. Möglich sei auch, dass er das Mittelfeld verstärke und mit einem Sechser im defensiven Mittelfeld agieren wolle. Stjepan Kukuruzovic würde diese Rolle wohl übernehmen. Fehlen wird weiterhin Tranquillo Barnetta, der an seiner Fussverletzung laboriert. Dafür kehrt Gjelbrim Taipi nach seiner Rotsperre zurück. An den zuletzt Erfolgreichen wird er aber kaum vorbeikommen.

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