Hitzfeld setzt erstmals auf Steven Zuber

FUSSBALL. Heute in einer Woche beginnt für die Schweizer Nationalmannschaft mit dem Spiel in Bern gegen Island die entscheidende Phase der WM-Qualifikation.

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FUSSBALL. Heute in einer Woche beginnt für die Schweizer Nationalmannschaft mit dem Spiel in Bern gegen Island die entscheidende Phase der WM-Qualifikation. Mit zwei Siegen am kommenden Freitag und in Norwegen am darauffolgenden Dienstag ist den Schweizern die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien kaum mehr zu nehmen. Gestern hat Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld sein Aufgebot für die beiden Spiele bekanntgegeben. Mit Steven Zuber, der im Sommer von den Grasshoppers zu ZSKA Moskau wechselte, steht auch ein Neuling im Aufgebot. Der Mittelfeldspieler ist der insgesamt 37. Debütant in der Ära Hitzfeld.

Hitzfeld sprach davon, dass er «Alternativen schaffen» müsse auf den Aussenpositionen im Mittelfeld. Der 22jährige Zuber, der bisher jedes Meisterschaftsspiel von ZSKA Moskau in der Startformation bestritt, hat ihn seit dem Wechsel nach Russland überzeugt. «ZSKA Moskau ist ein Club mit viel Substanz. Wenn man dort Stammspieler ist, spricht das für den Spieler.» Neben Neuling Zuber bot Hitzfeld auch Josip Drmic, der beim 1:0-Erfolg über Brasilien nicht im Kader gestanden hatte, wieder auf. Der Stürmer kam zuletzt beim 1. FC Nürnberg besser zurecht und regelmässig zum Einsatz. Mit Tranquillo Barnetta, Michael Lang und Fabian Schär stehen auch drei Ostschweizer im Aufgebot von Hitzfeld. (dow)