Hinterthurgauer gewinnen

Pferdesporttage auf der Allmend in Frauenfeld: Während drei Tagen sorgte der Reitverein Frauenfeld und Umgebung für abwechslungsreichen Pferdesport.

Barbara Hettich
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Sehr attraktiv für die Zuschauer: Die Fahrer von Ein- bis zum Vierspänner hatten ihre Pferde fest im Griff und jagten mit ihnen durch die verschiedenen Hindernisse auf der Frauenfelder Allmend. (Bilder: Barbara Hettich)

Sehr attraktiv für die Zuschauer: Die Fahrer von Ein- bis zum Vierspänner hatten ihre Pferde fest im Griff und jagten mit ihnen durch die verschiedenen Hindernisse auf der Frauenfelder Allmend. (Bilder: Barbara Hettich)

REITEN. Abschluss und zugleich Höhepunkt der Pferdesporttage war am Samstag das Equipen-Springen des Junioren-Vereins-Cups des Verbands Ostschweizer Kavallerie- und Reitvereine. 11 Equipen mit je vier Teilnehmern standen am Start. Sandra Haas aus Appenzell eröffnete mit Bonanza die Prüfung und passierte den Springparcours mit 0 Fehlerpunkten. Sechs weitere Springreiter zogen mit, während andere teilweise grosse Mühe bekundeten, ausschieden oder mit bis zu 24 Strafpunkten die Springprüfung absolvierten.

Das schlechteste Resultat wurde gestrichen, und am Ende standen drei Equipen mit jeweils total 8 Strafpunkten im Stechen: KV Hinterthurgau, RV+FV Waldkirch und FV Wil/RC Wil. Für den KV Hinterthurgau bestritten Selina Büsser aus Aadorf und Tanja Grimm das Stechen, souverän absolvierten die beiden den Parcours fehlerfrei, und ihre Equipe durfte den Preis der Autogarage Aigner AG, Frauenfeld, in Empfang nehmen. Vorjahressieger Frauenfeld hatte dieses Jahr weniger Glück und landete mit einem Endresultat von 20 Punkten auf dem 8. Rang.

Einmal mehr waren die Pferdesporttage auf der Allmend in Frauenfeld vom Donnerstag bis Samstag ein Mekka für alle Pferdesportfreunde. Nebst den Springreitern zeigten Gespannfahrer und Dressurreiter ihr Können. Für ein besonderes Spektakel sorgte das Offroad-Kjöring, bei dem Ross und Reiter an einem Seil einen Skater über die Hürden, respektive Schanzen, ziehen.

«Wir sind sehr zufrieden», zieht Cornelia Hasler Bilanz. Gemeinsam mit ihrem Bruder Michael hatte sie dieses Jahr das OK-Präsidium von ihrem Vater Norbert für den Reitverein übernommen. Die optimalen Wetterbedingungen hätten dafür gesorgt, dass bei den Starts eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen war: 96 bei den Gespannfahrern, 300 bei den Dressurprüfungen und 940 beim Springreiten.

Unterstützung hatte der Reitverein vom Rennverein Frauenfeld, der für die Gespannfahrer verantwortlich war, und vom Reitverein Neugut Rickenbach, der die Dressurprüfungen durchführte. «Auch mit dem Zuschaueraufmarsch sind wir sehr zufrieden», blickt Cornelia Hasler auf eine rundum gelungene und unfallfreie Veranstaltung zurück.

Resultate und Ranglisten unter: www.rv-frauenfeld.ch

Die erfolgreiche Springequipe aus dem Hinterthurgau: (v.l.) Selina Büsser, Anika Heim, Tanja Grimm und Rahel Beerli.

Die erfolgreiche Springequipe aus dem Hinterthurgau: (v.l.) Selina Büsser, Anika Heim, Tanja Grimm und Rahel Beerli.

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