Heyer und Chevallier ist Start geglückt

Routinier Sascha Heyer (Frauenfeld) möchte an der WM in Rom mit seinem jungen Partner Sébastien Chevallier eine möglichst «gute Falle» machen.

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beachvolleyball. Zum Auftakt der Weltmeisterschaft in Rom glückte Heyer/Chevallier gegen Doppler/Mellitzer der erhoffte Sieg. Doch der fiel gegen die Österreicher mit 27:25 und 21:19 unglaublich knapp aus. Für Heyer war schon vor dem ersten Match klar: «Diese Gruppe E ist enorm ausgeglichen. Aber will man Chancen auf ein Weiterkommen haben, dann muss man gegen Doppler/Mellitzer ganz einfach gewinnen.» Das gelang.

Zweimal Deutschland

Die kommenden Aufgaben gegen die zwei deutschen Equipen werden sicher noch schwieriger. Heute wartet mit Klemperer/Koreng die Nummer fünf des Turniers, gegen die sie in Peking knapp verloren haben. Nur ein Exploit der Schweizer lässt ihnen dabei wohl eine Siegeschance. Heyer lacht: «Die beiden sind eine wahre Wundertüte. Vielleicht haben wir Glück und sie erwischen nicht gerade ihren besten Tag.» Zum Abschluss folgt mit Erdmann/Matysik nochmals eine anspruchsvolle Aufgabe. Chevallier warnt: «Die beiden haben enorme Fortschritte gemacht und sind ein gefährlicher Gegner. Heyer ist sogar der Meinung, «dass dieser Match für uns das Schlüsselspiel werden könnte».

Messlatte liegt hoch

Nach dem sensationellen 3. Platz auf der World Tour in Prag und dem beachtlichen 9. Rang beim Grand-Slam-Turnier in Peking sind die Ansprüche bei Heyer/Chevallier gestiegen. «Nur einfach mindestens die Gruppenspiele zu überstehen, ist nicht unser Ziel. Wenn immer möglich, möchten wir mehr erreichen», sagen die zwei unisono. Aber die Konkurrenz wird es dem Routinier aus dem Thurgau und dem jungen Wilden aus der Westschweiz nicht so einfach machen. Von den 48 Teams werden nach den Gruppenspielen morgen Donnerstag 16 Teams verabschiedet. Heyer/Chevallier wollen auf alle Fälle noch nicht aus Rom abreisen. (rs)

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