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Hervorragende Leistung: Amriswil glänzt im Europacup

Beim ersten europäischen Auftritt in dieser Saison bezwingt das überzeugend aufspielende Amriswil den höher kotierten holländischen Meister Groningen mit 3:1.
Bernhard Windler
Volley Amriswil (Blau) gegen Abiant Lycurgus Groningen (NED), CEV-Cup 1/16-Final in der Sporthalle Tellenfeld Amriswil am Mittwoch 28. November 2018 (FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN)

Volley Amriswil (Blau) gegen Abiant Lycurgus Groningen (NED), CEV-Cup 1/16-Final in der Sporthalle Tellenfeld Amriswil am Mittwoch 28. November 2018 (FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN)

Gegen den hochfavorisierten ­holländischen Meister zeigte das Team von Marko Klok ein Spiel, das ohne Übertreibung als hervorragend bezeichnet werden darf. Dabei war vor allem die Aufschlagsleistung überragend. Aber auch in Annahme und Angriff waren die Amriswiler ihrem Gegner statistisch deutlich überlegen. Von Spielbeginn weg entwickelte sich ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Hohes Niveau bedeutet nicht immer ein schönes Spiel, kurze Ballwechsel und ein stetes Sideout waren die Regel.

Das Skore schraubte sich bis 17:17 in die Höhe, ohne dass sich ein Team auch nur wenig hätte absetzen können. Dann unterlief Thomas Zass ein Angriffsfehler, und den nächsten Ballwechsel beendete Ewoud Gommans mit einem Ball ins Aus. Weil dann auch noch ein Netzfehler gegen Amriswil gepfiffen wurde, stand es 17:20. Diese Führung liessen sich die Niederländer nicht nehmen. Es hiess 25:22 für Groningen. Der Charakter des Spiels ­änderte sich vorerst nicht. Zwar führten die Amriswiler mit 12:9 und 16:13, aber die Niederländer konnten immer wieder ausgleichen. Beim Stande von 19:18 schritt Jovan Djokic, der Romand in Diensten der Thurgauer, zum Aufschlag.

Kür in den Sätzen drei und vier

Vier Punkte später hatte er mit zwei Assen, einem Servicewinner und einem weiteren Ass auf 23:18 gestellt, was kurze Zeit später den Satzgewinn bedeutete. In der Folge konnte Groningen nur noch zu Beginn des dritten Satzes mithalten. Nach dem 7:7 setzten sich die Thurgauer vor allem dank der Sprungservices von Josh Howatson, Thomas Zass und immer wieder Jovan Djokic ab. Gegen Satzende wurde die Amriswiler Überlegenheit krass; die letzten elf Punkte holten sie sich im Verhältnis von 8:3.

Im vierten Satz war es dann hauptsächlich Zass, dessen Aufschläge die Groninger kaum abnehmen konnten. Allein sieben Amriswiler Punkte waren die ­Folge seiner harten Services. Die Niederländer brachen nun richtiggehend ein. Symptomatisch dafür die beiden letzten Punkte: Der 210 cm grosse, 36-jährige Diagonalangreifer Wytze Kooistra, der in seiner grossen Karriere sieben Jahre in der italienischen und drei Jahre in der polnischen Liga gespielt hat, setzte die letzten Punkte ins Aus und ins Netz. Das Rückspiel zwischen den beiden Teams findet am kommenden Dienstag um 20 Uhr in Groningen statt.

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