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Interview

Herisauer NHL-Spieler Timo Meier zu seinem Punkterekord: «Ich grabe mich nicht durch Statistiken»

Timo Meier trifft gegen Chicago und bricht damit den Punkterekord von Mark Streit. Mit 63 Skorerpunkten ist der 22-Jährige alleiniger Rekordhalter. Der Herisauer über den Stellenwert des Bestwerts und sein eigentliches Ziel.
Sergio Dudli
Timo Meier feiert sein 29. Saisontor. (Bild: AP)

Timo Meier feiert sein 29. Saisontor. (Bild: AP)

Wie fühlen Sie sich als Rekordhalter?

Timo Meier: Wenn ich ehrlich bin, wusste ich gar nicht, dass der Rekord von Mark Streit bei 62 Punkten lag. Ich bin keiner, der auf andere Spieler schaut und sich durch Statistiken gräbt. Aber ich habe natürlich zuletzt mitbekommen, dass der Rekord in der Schweiz ein Thema war. Für mich ist das nicht so wichtig. Ich versuche einfach, die beste Leistung abzuliefern. In erster Linie geht es mir um die Mannschaft. Wenn du als Team erfolgreich bist, kommen die Punkte von alleine.

Aber ganz egal ist Ihnen der Rekord nicht?

Natürlich interessiert es mich, wie viele Tore ich erziele. Das geht jedem Spieler so. Gleichzeitig will sich keiner zu sehr in diese Zahlenspielereien hineinziehen lassen und sich über die Mannschaft stellen. Der Fokus muss auf dem kollektiven Erfolg liegen, nicht auf dem individuellen.

Die 62 Punkte von Mark Streit hielten elf Jahre. Wie lange bleiben Sie Rekordhalter?

Wir haben seit einigen Jahren viele Schweizer in der NHL: Roman Josi, Nico Hischier, Nino Niederreiter, Kevin Fiala und so weiter. Und es werden bestimmt noch mehr. Da sind einige dabei, die den Rekord anpeilen können. Aber noch will ich ihn ausbauen.

Wie hat Ihre Familie auf die Bestmarke reagiert?

Natürlich freuen sie sich und finden es cool, dass ich diesen Rekord jetzt halte. Aber es gab keine besondere Reaktion. Für sie ist es wichtiger, dass es mir gut geht und ich gesund bleibe. Zudem kennen sie meine Ziele und was ich noch erreichen will.

Und das wäre?

Mit meinem Team den Stanley Cup gewinnen. Wenn wir diese Trophäe als Mannschaft gewonnen haben, feiere ich richtig.

Sie sind mit den San Jose Sharks für das Playoff qualifiziert, zuletzt gab es aber sieben Niederlagen. Haben Sie den Faden verloren?

So weit würde ich nicht gehen. Wir sind in ein Loch gefallen, das gibt es und passiert jeder Mannschaft im Verlauf einer Saison. Aber lieber jetzt als im Playoff, wenn die wichtigen Partien anstehen. Aber klar, wir müssen jetzt schnell wieder in Form kommen.

Was gibt Ihnen die Zuversicht, dass die San Jose Sharks den Schalter im Playoff wieder umlegen können?

Das Playoff ist eine neue Saison, alles beginnt bei null. Wir müssen uns in den nächsten Spielen ein gutes Gefühl holen. Wir wissen, wie gut wir sind und was wir können. Jetzt müssen wir aus dem Loch finden, den Kopf leeren und wieder bereit sein.

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