HERAUSFORDERUNG: St. Otmars zweifelhaftes Losglück

Im Cup treffen die NLA-Handballer von St. Otmar morgen auf Ligakonkurrent Bern Muri.

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Im Sechszehntelfinal des Schweizer Cups sind erstmals alle zehn Mannschaften der NLA dabei. Dabei kommt es zu einem einzigen Vergleich zwischen zwei NLA-Teams. «Wir hatten das zweifelhafte Losglück, in die einzige Begegnung zweier Teams aus der höchsten Spielklasse zugelost zu werden. Aber immerhin haben wir ja ein Heimspiel», blickt St. Otmars Trainer Predrag Borkovic mit einem gewissen Galgenhumor auf den ersten Ernstkampf der Saison. Sein Team trifft morgen um 17.30 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche auf Bern Muri. Dabei hat Borkovic natürlich im Hinterkopf, dass seine Equipe in der vergangenen Saison beide Vergleiche gegen die Berner (20:29, 29:36) verlor. Trotzdem stellt Präsident Hans Wey klar: «Wir haben die Ambition, in dieser Saison mehr als nur einmal im Cup antreten zu können.» Einfach dürfte es für die St. Galler nicht werden. Dies ist Borkovic bewusst, wenn er von einer 50:50-Ausgangslage spricht und das Ganze als eine wichtige Standortbestimmung sieht.

Nach dem Abgang von Matevez Cermas und dem verletzungsbedingten Rücktritt von Vedran Banic sowie der verletzungsbedingten Absenz des Regisseurs Ondrej Zdrahala mangelt es dem Team an viel Erfahrung. Diese können auch die Neuzugänge Max Höning und Amadeus Hedin nicht wettmachen. (fb)