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HERAUSFORDERUNG: Spiel der letzten Chance

Heute bietet sich St. Otmars Handballern die Möglichkeit, die Saison doch noch in der NLA-Finalrunde fortzusetzen. Bedingung ist ein Auswärtssieg gegen Suhr Aarau.
Daniel Good
Ondrej Zdrahala (rechts) ist wieder in der Lage, im Spiel St. Otmars entscheidende Akzente zu setzen. (Bild: Urs Bucher)

Ondrej Zdrahala (rechts) ist wieder in der Lage, im Spiel St. Otmars entscheidende Akzente zu setzen. (Bild: Urs Bucher)

Daniel Good

Wie vor einem Jahr steht St. Otmar am letzten Spieltag des Qualifikationspensums vor einer Partie, in der es um Sein oder Nichtsein geht. Die St. Galler können es noch aus eigener Kraft in die Finalrunde schaffen. Um die Meisterschaft im kommenden Jahr im Kreis der besten sechs NLA-Teams fortzuführen, muss der Ostschweizer Traditionsclub heute auswärts gegen Suhr Aarau gewinnen. Den Aargauern genügt ein Punkt, um sich St. Otmar vom Leib zu halten. Die Partie in der Aarauer Schachenhalle beginnt um 18 Uhr.

Der Aargau ist ein Handballkanton und stellt wie St. Gallen zwei NLA-Teams. Die Halle wird ausverkauft sein. St. Otmar muss sich auf einiges gefasst machen. Im Derby deklassierte Suhr Aarau am Donnerstag Endingen mit 30:15. Alle in dieser Saison verletzt gewesenen Spieler stehen Suhrs Trainer Mischa Kaufmann zur Verfügung. In der Statistik ist der Vorteil aber auf der Seite St. Otmars. Seit 2010 gewannen die St. Galler fünf von sieben Partien gegen Suhr Aarau und spielten zweimal unentschieden.

Imageschaden abwenden

Heute stehen die Chancen 50:50. St. Otmar ist auch in dieser Saison unter den Erwartungen geblieben, hat schon achtmal verloren und ausserhalb des Kantons St. Gallen noch keinen Punkt ergattert. Immerhin gewann die Stadtsanktgaller Mannschaft die vergangenen beiden Spiele. Den Erfolgen gegen Bern Muri und Gossau hat es St. Otmar zu verdanken, das es heute ein Spiel der letzten Chance erhält.

Die Möglichkeit, sich am letzten Spieltag für die Finalrunde zu qualifizieren, hatte St. Otmar schon im Dezember 2017. Vor einem Jahr scheiterten die St. Galler aber auswärts an Bern Muri und wurden in die Abstiegsrunde verwiesen. Ein zweiter Fall in Folge in die Abstiegsrunde kann sich der TSV St. Otmar, der vom Selbstverständnis her ein Spitzenclub ist, fast nicht leisten. Es entstünde ein weiterer Imageschaden.

Schlüsselspieler auf dem Weg nach oben

St. Otmars Interimstrainer Vedran Banic lässt die kapitale Ausgangslage kalt. «Wir spielen wie immer und geben das Maximum. Natürlich geht es um viel. Aber ich bin froh, dass wir überhaupt noch die Chance haben, die Finalrunde zu erreichen», so der Kroate. Er ist seit drei Monaten und der Entlassung von Predrag Borkovic im Amt. «Damals hatten wir keinen Punkt, jetzt immerhin neun. Die Mannschaft hat noch grosses Potenzial.»

Für St. Otmar spricht, dass der Schlüsselspieler Ondrej Zdrahala wieder so weit fit ist, damit er entscheidende Akzente setzen kann. Gegen Gossau verbuchte der Tscheche 13 Treffer. Auch Dominik Jurilj befindet sich gesundheitlich wieder auf dem Damm. Und die Leistungen des St. Galler Goalie-Duos sind besser als auch schon.

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