Heimstärke als St. Otmars Trumpf

Heute trifft St. Otmar ab 19.30 Uhr zu Hause auf Pfadi Winterthur. Mit einem weiteren Heimsieg rücken die St. Galler der Qualifikation für die Finalrunde einen weiteren Schritt näher. Eine Niederlage könnte sie in Bedrängnis bringen.

Daniel Good
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Im Playoff-Halbfinal überwand St. Otmar die Hürde Pfadi Winterthur in beiden Heimspielen. (Bild: Benjamin Manser)

Im Playoff-Halbfinal überwand St. Otmar die Hürde Pfadi Winterthur in beiden Heimspielen. (Bild: Benjamin Manser)

HANDBALL. In seinen ersten zwölf Spielen der aktuellen NLA-Saison ist St. Otmar nicht allen Erwartungen gerecht geworden. Sechs Siegen stehen vier Niederlagen und zwei Unentschieden gegenüber. Leistungsschwankungen verhinderten ein besseres Abschneiden. Eine Qualität aber haben sich die St. Galler bewahrt. St. Otmar hat in dieser Saison noch nie daheim verloren. Die erfolgreiche Serie soll sich heute fortsetzen, wenn ab 19.30 Uhr Pfadi Winterthur in der Kreuzbleichehalle gastiert.

NLA zehnmal wichtiger

«In den nächsten Runden kann sich viel entscheiden. Wir wollen uns so rasch als möglich für die Finalrunde qualifizieren», sagt St. Otmars Cheftrainer Predrag Borkovic vor dem Schlüsselspiel gegen den Cupsieger. Schon unmittelbar nach dem Europacupspiel in Dänemark vom vergangenen Samstag hat sich Borkovic intensiv mit dem heutigen Gegner befasst. «Die Meisterschaft ist für uns zehnmal wichtiger als der Europacup», sagt Borkovic.

Playoff wiederholen

St. Otmar spielte die Heimstärke schon im Frühling aus, als es mit den beiden Erfolgen gegen Pfadi in der Kreuzbleiche den Grundstein für die Qualifikation für den Playoff-Final legte. «Die beiden Teams befinden sich auf Augenhöhe», sagt St. Otmars Geschäftsführer Dominique Gmür. Im Europacup wartete Pfadi aber mit einem positiveren Resultat auf als St. Otmar. Winterthur gewann das Hinspiel der dritten Runde im EHF-Cup gegen Azoty Pulawy aus Polen 29:25, St. Otmar verlor gegen Aalborg 20:30 und wird wohl ausscheiden. «Wenn die Mannschaft wieder europäisch spielen will, muss sie Partien wie die heutige gegen Pfadi gewinnen», sagt Gmür. Pfadi Winterthur ist nicht besser als in der vergangenen Saison. Auch wegen vieler verletzter Spieler sind die Winterthurer nicht wie vor einem Jahr an der Spitze der Tabelle klassiert, sondern auf Platz drei zwei Ränge vor St. Otmar.