Heimspiel mit Chancen für Fortitudo Gossau

HANDBALL. Der erste Sieg seit Ende September sollte Fortitudo Gossau Auftrieb im NLA-Abstiegskampf geben. Fortitudo sollte aber auch Erfolge gegen andere Teams als den Tabellenletzten Stäfa verbuchen. Gegen St. Otmar gelang dies zu Beginn der Saison bereits.

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HANDBALL. Der erste Sieg seit Ende September sollte Fortitudo Gossau Auftrieb im NLA-Abstiegskampf geben. Fortitudo sollte aber auch Erfolge gegen andere Teams als den Tabellenletzten Stäfa verbuchen. Gegen St. Otmar gelang dies zu Beginn der Saison bereits. Heute erhält Gossau die nächste Gelegenheit, sich im Kampf um den Ligaerhalt weiter Luft zu verschaffen. Um 19.30 Uhr gastiert GC Amicitia in der Buechenwaldhalle.

Gegner in Reichweite

GC Amicitia ist eines der wenigen NLA-Teams, das in Reichweite der Gossauer liegt. Die Zürcher sind zwar stärker als in der vergangenen Saison, im Heimspiel setzten sie sich gegen Fortitudo aber nur 24:22 durch. «Heute muss ein Sieg das Ziel sein, zumal wir zu Hause antreten», sagt Fortitudos Flügelspieler Andreas Wild. Er wechselte auf diese Saison hin nach sieben Jahren bei St. Otmar zu Gossau. Wild steuerte am Samstag sechs Tore zum 23:22-Sieg in Stäfa bei.

In dieser Saison gewann GC Amicitia auswärts gegen Titelverteidiger Schaffhausen 28:22. Die Qualifikation für die Finalrunde haben die Zürcher noch nicht abgeschrieben, aber ihre Chancen sind nach der 23:26-Heimniederlage gegen St. Otmar gering geworden.

Reisekosten sparen

Sollte Gossau heute gewinnen, dürften sich die beiden Mannschaften ab Februar in der Abstiegsrunde vier weitere Male gegenüberstehen. Das käme Fortitudos angespanntem Budget zugute. Zu den Auswärtsspielen in Zürich könnte die Mannschaft mit den Privatautos anreisen. Falls es GC Amicitia doch noch in die Finalrunde schafft, wäre wohl Bern Muri das vierte Team in der Abstiegsrunde. Für die Fahrten ins Bernbiet müsste auf Gossauer Vereinskosten ein Bus mit Fahrer bereitgestellt werden. (dg)

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