Heimspiel für die Faustballer

FAUSTBALL. Am Wochenende findet in Jona die U18-EM der Faustballer statt. Das junge Frauenteam – unter der Leitung der Wigoltingerin Sarah Rüegge – ist zuversichtlich.

Raya Badraun
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An der U18-EM in Jona will das Schweizer Faustballteam den Finaleinzug schaffen. (Bild: sf)

An der U18-EM in Jona will das Schweizer Faustballteam den Finaleinzug schaffen. (Bild: sf)

Faustball. Morgen finden die letzten Vorbereitungen für die U18-EM in Jona statt. Ein letztes Mal können die Schweizer Frauen zusammen mit Sarah Rüegge auf dem Platz trainieren. «Obwohl die Spielerinnen aus der ganzen Schweiz kommen, konnten wir uns gut vorbereiten», sagt die Trainerin. Vor der EM fanden drei Trainingswochen und mehrere Testspiele gegen Jona statt. Dort ging es weniger darum, auf Gewinn zu spielen. «Wir konnten verschiedene Aufstellungen testen», erzählt die 29-Jährige. Obwohl bei Jona viele Nationalspielerinnen dabei sind, vermochte das junge Team hie und da einen Satz für sich zu entscheiden.

Mehr Zeit lassen

Bis vor kurzem lebte Rüegge in Magglingen, wo sie sich zur Sportlehrerin ausbilden liess. Diesen Sommer schloss sie das Studium ab. Bevor sie nach Winterthur zieht, macht sie halt in Wigoltingen. Das hat praktische Gründe: Das Turnier findet in nächster Nähe statt.

«Dank dem Heimvorteil in Jona kennen die Spielerinnen alles. Sie konnten bei Regen und Sonne spielen und wissen, wie der Rasen jeweils reagiert», sagt Rüegge. Zudem könne man sich mehr Zeit lassen. Heute reist die Mannschaft an, morgen trainieren sie das letzte Mal auf dem Platz. «Aber man darf die ganze Situation nicht unterschätzen.» Viele Fans werden da sein, welche die Spielerinnen persönlich kennen. «Den Druck, den sie sich deshalb machen, muss ich ihnen nehmen,» sagt die erfahrene Trainerin.

Gegner schwer einschätzbar

Fünf Nationen nehmen teil, gleich viele wie bei den Männern. «Dieses Jahr ist es schwer einzuschätzen, welche Chancen unser Team hat», sagt Rüegge. Beim deutschen und dem österreichischen Team gab es einige Wechsel. Der Finaleinzug sei trotzdem ein realistisches Ziel. Nervös ist Rüegge bisher noch nicht. «Wir haben gut gearbeitet. Jetzt müssen wir unser Faustball spielen. Die Tagesform ist entscheidend.»

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