Heimpremiere verloren

eishockey. Beide Teams starteten zunächst bedächtig und vorsichtig in die Partie. In den ersten Minuten kam vorerst kein richtiger Spielfluss in Gang. Die Hechte wurden von den diszipliniert spielenden Arosern immer wieder in das eigene Drittel zurückgebunden. In der 7.

Hansruedi Vonmoos
Drucken
Teilen
Alles unter Kontrolle: Die beiden Oberthurgauer «Hechte» Florian Horat (links) und Daniel Peer (rechts) blocken Arosas Rico Bonorand ab. (Bild: Mario Gaccioli)

Alles unter Kontrolle: Die beiden Oberthurgauer «Hechte» Florian Horat (links) und Daniel Peer (rechts) blocken Arosas Rico Bonorand ab. (Bild: Mario Gaccioli)

eishockey. Beide Teams starteten zunächst bedächtig und vorsichtig in die Partie. In den ersten Minuten kam vorerst kein richtiger Spielfluss in Gang. Die Hechte wurden von den diszipliniert spielenden Arosern immer wieder in das eigene Drittel zurückgebunden. In der 7. Minute liess dann aber Stüssi erstmals seine Klasse aufblitzen. Mit einem Geniestreich bezwang er Goalie Lüdke zum 1:0. Die Bündner liessen sich jedoch nicht beeindrucken und nur kurze Zeit später erzielte Bonorand in doppelter Überzahl den Ausgleichstreffer.

Gegentor in Überzahl

Die Pikes hatten mit der effizienten Spielweise der Aroser ihre liebe Mühe. Den Bündnern gelang es in der Folge sogar, in Unterzahl spielend in Führung zu gehen; Bigliel hatte getroffen. Es war dann erneut Routinier Stüssi, welcher noch vor der Pause den erneuten Ausgleich erzielte.

Auch im Mitteldrittel lief es den Pikes nicht wunschgemäss. Einerseits gelangen die Kombinationen nicht immer nach Wunsch, was auch an der aufsässigen und körperbetonten Spielweise der Bündner lag. Der an diesem Abend sehr effektive Stüssi bediente dann Korsch, welcher Goalie Lüdke keine Chance liess und die Pikes wieder in Front brachte (26.). Die Aroser steckten auch diesen Schlag weg und spielten nun ihrerseits noch körperbetonter. Dies war insofern von Erfolg gekrönt, als kurz nach Spielmitte Cavegn den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte. Es bedurfte dann kurz vor Drittelsende zweier schöner Aktionen der Routiniers Stüssi und Strebel, welche die Pikes innert 30 Sekunden mit zwei Toren in Front schossen.

Trügerische Sicherheit

Die Pikes stiegen mit dem scheinbar sicheren Gefühl eines Zweitorevorsprungs ins letzte Drittel und wähnten wohl die Punkte schon im trockenen. Dieser Traum war jedoch nach knapp 8 Minuten des letzten Drittels ausgeträumt; Bigliel sowie Schett hatten die Aroser wieder auf 5:5 herangebracht. Die Bündner witterten jetzt Morgenluft und so war es nicht verwunderlich, dass Bonorand mit seinem ebenfalls zweiten Goal die Entscheidung zugunsten des EHC Arosa herbeiführte. Die Bündner haben sich diesen Sieg mit ihrer beherzten Spielweise absolut verdient.

Aktuelle Nachrichten