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Keine Spur von Müdigkeit beim HC Thurgau – er gewinnt gegen La Chaux-de-Fonds

Der HC Thurgau bezwingt nach grossem Kampf den Qualifikationssieger
La Chaux-de-Fonds mit 1:0 und gleicht damit die Halbfinal-Serie der Swiss League zum 1:1 aus.
Thomas Werner
Szene vor dem Tor beim Spiel HC Thurgau gegen La Chaux-de-Fonds. (Bild: Sports-Media.ch / Levin Steiner)

Szene vor dem Tor beim Spiel HC Thurgau gegen La Chaux-de-Fonds. (Bild: Sports-Media.ch / Levin Steiner)

Spiel neun innert 20 Tagen, und die Spieler von Trainer Stephan Mair laufen und laufen und laufen. Ihr Kampfgeist und ihr Wille, in diesem Playoff Grosses zu leisten, sind weiter ungebrochen. Und nach kurzen Anlaufschwierigkeiten waren die Thurgauer auch spielerisch auf der Höhe von Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds.

Dies alles brachte dem HCT zwar nur einen Treffer ein, dieser reichte aber an diesem stimmungsvollen Abend zum fünften Playoff-Sieg 2019. Dies auch, weil 13 Sekunden vor Schluss der Pfosten für den erneut überragenden HCT-Goalie Nicola Aeberhard «rettete».

Thurgau verpasst frühen Führungstreffer

«Im Playoff gibt’s keine Müdigkeit», lautete der Tenor auf Thurgauer Seite vor dem ersten Playoff-Halbfinal-Heimspiel seit 21 Jahren. Diese These wollten die Gäste von der ersten Sekunde an auf die Probe stellen. Ihr aggressives Forechecking brachte den Neuenburgern allerdings bereits nach 21 Sekunden die erste Strafe ein. Die Thurgauer verpassten es im Powerplay aber, sich mit einem frühen Torerfolg zusätzliche Moral für den weiteren Spielverlauf zu holen. Sie hatten gar Glück, dass Brett Cameron kein Shorthander gelang, er traf lediglich den Pfosten.

Die konsequente Störarbeit des Gegners bereitete den Thurgauern im Startdrittel grosse Probleme. So konnten sie eine ihrer Stärken im diesjährigen Playoff, die überraschende Angriffsauslösung für schnelle Konter, kaum ausspielen. Dies änderte sich im zweiten Drittel schlagartig – nach dem 1:0. Wie aus dem Nichts war der HCT zur Führung gekommen, weil Cody Wydo bereits nach 20 Sekunden – unter gütiger Mithilfe des Stocks eines Neuenburger Verteidigers – getroffen hatte. Der Thurgauer Tospkorer lief nach seinem vierten Playoff-Treffer zu ganz grosser Form auf. Mal für Mal brachten seine Kunststücke im Mitteldrittel Gefahr vor das Tor von Gäste-Goalie Tim Wolf. Wydos Teamkollegen verpassten aber bei erstklassigen Abschlussgelegenheiten die Chancen auf eine vorzeitige Entscheidung.

HCT im Schlussdrittel souverän

Der Schlussabschnitt zeigte dann aber, das Spiel war doch bereits entschieden. Nun war es das Heimteam, welches dem Gegner kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten bot. Die Spieler von Trainer Serge Pelletier fanden kaum noch freie Räume im Abwehrdrittel der Thurgauer. Und die Forcierung der besten Kräfte führte dazu, dass Chaux-de-Fonds-Topskorer Timothy Coffman sich in den Schlusssekunden kaum mehr auf den Beinen halten konnte.

Akt drei in dieser Halbfinalserie steht bereits morgen Freitag auf dem Programm. Die Partie in der Patinoire des Mélèzes wird live im Fernsehen übertragen werden. So wird man sich auch im Thurgau ein weiteres Mal überzeugen können: Müdigkeit ist für den HCT ein Fremdwort.

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