HCT verpasst Sieg: Vom 3:1 zum 3:4 in 60 Sekunden

Drei Gegentore innerhalb einer Minute haben dem HC Thurgau gestern in La Chaux-de-Fonds einen Punktgewinn gekostet. Am Ende gewann der NLB-Leader mit 5:3 (1:0, 0:3, 4:0).

Markus Rutishauser
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eishockey. Die Gastgeber gingen bereits in der 7. Minute durch ihren Topskorer Jonathan Roy in Führung. Die Startphase war von vielen Unsauberkeiten geprägt, die konsequent geahndet wurden. Es traf primär den HCT. Allein in den ersten zehn Minuten kassierten die «Leuen» drei Strafen, welche sie dank eines konzentrierten Boxplays aber allesamt schadlos überstanden.

Zu Beginn des Mitteldrittels holten die Thurgauer zu einem Doppelschlag aus. Innerhalb von nur 61 Sekunden trafen Topskorer Greg Hogeboom und Verteidiger Roland Kradolfer. Sie schossen den Aussenseiter mit 2:1 in Front. Dem Leader schien dieser Rückschlag nicht wirklich zu bekommen. Jedenfalls gelang es ihm auch während der nächsten beiden Strafen gegen den HCT nicht, dessen kompakt stehende Defensive zu knacken. Statt 2:2 lautete das Skore wenig später sogar 1:3: Fadri Lemm düpierte in der 33. Minute den HCL-Torhüter. Die Jurassier versuchten zu reagieren, doch Zählbares brachten sie weiterhin nicht zustande.

Dies änderte sich im Schlussabschnitt nachhaltig. Nun rächten sich die vielen Strafen gegen den HCT. Lemm und der Neo-Leihspieler Julien Bonnet mussten innert 36 Sekunden auf die Strafbank. In doppelter Überzahl gelang Michael Neininger das 2:3 (48.), und in einfacher numerischer Überlegenheit glich Julien Turler 35 Sekunden später bereits zum 3:3 aus. Damit aber noch nicht genug: Weitere 25 Sekunden später schoss Roman Schild den Leader zum zweitenmal in Führung. Drei Gegentore innerhalb einer Minute – dicke Post an die Adresse des HC Thurgau. Am Ende war es erneut Roman Schild, der bei 5 gegen 3 mit seinem 5:3 (58.) für die Entscheidung sorgte.

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